Kabellose Weihnachtsbaumbeleuchtung im Test

Auch schnurlose LED Christbaumkerzen gehen zu Herzen!

Die Weihnachtszeit ist nicht nur des Festtagsstresses wegen, für viele Bundesbürger der blanke Horror. Auch der zu erwartende Verlust von Angehörigen unterm brennenden Weihnachtsbaum, lässt die vorweihnachtliche Stimmung schnell ins Melancholische abgleiten. Jeder zweite mit echten Kerzen bestückte Christbaum, geht zwischen Weihnachten und Neujahr in Flammen auf. Auch die schnurgebundene Baumbeleuchtung, von gottlosen Asiaten zusammengeschustert, fordert jedes Jahr viele Todesopfer. Doch nicht nur das traditionelle und lieb gewonnene Entknoten der Lichterketten, hält viele Deutsche noch davon ab, auf eine schnurlose Christbaumbeleuchtung umzusteigen. Auch die Frage nach dem Reifegrad, der noch nicht lange erhältlichen schnurlosen Kabellose Weihnachtsbaumkerzen im TestBaumbeleuchtung, schreit förmlich nach einem Testbericht. Neben der Qualität, gilt es im Test auch die Ästhetik und Leuchtdauer der kabellosen Christbaumkerzen zu beurteilen. In ökologischer Hinsicht, darf die Batterieverbrauchs- und Entsorgungsproblematik, nicht unter den Weihnachtsbaum gekehrt werden. Damit unter der Tanne, neben einer Hundertschaft verbrauchter Batterien, noch Platz für Geschenke bleibt, kann nur eine solche kabellose Weihnachtsbeleuchtung zum Testsieger 2017 erkoren werden, welche mit einem humanen Stromverbrauch aufwartet. Die besten schnurlosen LED-Weihnachtskerzen im Test 2017, sind leider nicht die günstigsten. Doch wer auf ein Sonderangebot wartet, der muss den Heiligen Abend in den Januar verschieben. Frohes Fest, meine Lieben!

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Weihnachten, ein Fest des Grauens

Ist die Vorfreude auch groß, so ist die Nachfreude oft noch größer. Doch Vorsicht! Ist das Weihnachtsfest auch vorbei, so steht das nächste schon in den Startlöchern. Wird auch dieses wieder ein Fest ohne Schnee? So oder so muss es perfekt arrangiert werden. Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Was perfekt ablaufen soll, geht stets in die Hose. Immer! Obwohl der Lebenserfahrene dies weiß, strampelt er sich jedes Jahr aufs neue ab, zum Wohle seiner Familie. Leider besteht die Familie nicht nur aus Weib und Kind, sondern auch die Vorfahren gilt es in die Festivitäten mit einzubeziehen. Das ist das Schlimmste an dem Ganzen! Man(n) träumt von einem gemütlichen Fernsehabend im Kreise seiner Lieben, aber auch Omma(s) und Oppa(s) wollen am Heiligen Abend ihre Weißheit verkünden. Wohl dem dessen ehemals Lieben schon in der Blumenvase verweilen. Nicht jedem ist dieses Glück beschert. Der eine oder andere Elternteil hat den Krieg ja doch überlebt, und so nimmt das Elend wie jedes Jahr seinen Lauf. Zunächst läuft alles noch ganz friedlich ab, bis die Krawatten, Kittelschürzen und Pantoffeln, das Geschenkpapier verlassen haben. Nachdem der Ärger über die Geschenke verflogen ist, zieht jeder über jeden her. Die Gläser leeren sich und der Ton wird rauer. Wild gestikulierend, weil Sohnemann die falsche Frau geheiratet hat, wirft Oppa den Weihnachtsbaum um. Hat man dann echte Kerzen an der Tanne, kommt es schnell zu einer Weihnachtspanne. Ergreifen 30 brennende Lichter den echten Polyamid-Hochflor-Teppich, reicht ein einzelner Feuerlöscher oft nicht aus. Atheisten greifen aus diesem Grunde, von vorne herein zur elektrischen Lichterkette. Doch auch wer keine Kirchensteuer bezahlt, läuft Gefahr, den 4. Advent nicht zu überleben. Schon beim Schmücken des Baumes, fallen die ersten Ungläubigen von der Leiter, getötet von einem elektrischen Schlag. Schnurgebundene Lichterketten sind oft das Produkt elender Kommunisten, welche den Kabelbruch bewusst einbauen, um die freie Welt in ihren Grundfesten zu erschüttern. Hat man Glück eine gut verarbeitete Lichterkette erwischt zu haben, so sind es die zurückgebliebenen Knoten des letzten Jahres, welche das diesjährige Horrorfest standesgemäß einleiten.

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Der Siegeszug der kabellosen Weihnachtskerzen

Wie Luftschiff, Mondrakete und Alzheimer, ist auch der Weihnachtsbaum eine Erfindung der Deutschen. Die Deutschen haben sehr vieles erfunden und mit Enthusiasmus in die Welt hinausgetragen und -geflogen. Sind auch viele "Nutznießer" dabei ums Leben gekommen, so starben durch keine Erfindung der Deutschen so viele Menschen, wie durch den Weihnachtsbaum. Dabei ist der Christbaum an und für sich eine harmlose Sache, doch seine ursprüngliche Beleuchtung, hatte es faustdick hinter den Zweigen. In Ermangelung an Alternativen, befestigten die alten Germanen, von Wachskörpern umhüllte Dochte an der Tanne. In Brand gesteckt vermochten die Kerzen, den Baum und das Fest zu Ehren der Geburt Jesu Christi, standesgemäß auszuleuchten. Damalige Christbäume waren furchtbare Krücken und boten viel Freiraum von Zweig zu Zweig. Deshalb kam es oft erst am 3. Weihnachtsfeiertag zur Katastrophe, welcher daraufhin abgeschafft wurde. Mit zunehmender Produktqualität der Weihnachtsbäume, wurden deren Zweige dichter und gingen schon am zweiten Weihnachtsfeiertag in Flammen auf. Die Abschaffung des zweiten Weihnachtsfeiertages scheiterte an den Gewerkschaften, und so musste eine neue revolutionäre Baumbeleuchtung vom Papst gesegnet und vom TÜV zertifiziert werden.

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Unter maßgeblicher Vorarbeit der Deutschen Otto von Guericke und Georg Simon Ohm, erblickte die elektrische Lichterkette das Licht der Welt. Wenngleich einige Hardliner der katholischen Kirche von Gotteslästerung sprachen, so sank doch die Zahl der Weihnachtstoten erheblich. Auch die Einnahmen aus der Kirchensteuer profitierten davon. Die Lichterketten der ersten Stunde, in deutschen Gefängnissen produziert, waren massiv und von hoher Qualität, so dass der Weihnachtsbaum zunächst seinen Schrecken verlor. Unter maßgeblicher Beteiligung der Deutschen und eines Österreichers, erfolgte jedoch alsbald die Teilung der Welt in Gut und Böse. Die Produktion der Lichterketten kam den Bösen zu. Chinesen und Nordkoreaner instrumentalisierten die Baumbeleuchtung im Kampf gegen den Kapitalismus. So spickte man die schnurgebundenen Weihnachtskerzen während des kalten Krieges, mit Kabelbrüchen und versah sie mit manipulierten Netzteilen. Der Vorwurf des Vorsatzes konnte jedoch nie bewiesen werden. Heute geht man sogar davon aus, dass es den Asiaten aufgrund ihrer Physiologie nicht möglich ist, das deutsche Qualitätsniveau auch nur im Ansatz zu erreichen. So oder so fallen nach wie vor jedes Jahr, viele Familienväter beim Schmücken des Christbaumes, vom elektrischen Schlag getroffen, tot oder schwer verwundet von der Leiter.
Doch nicht nur die körperliche Gesundheit leidet unter den fehlerhaften Lichterketten. In erster Linie leidet das Gemüt des Familienoberhauptes, welches alle Jahre wieder dazu verflucht ist, die Fehler der Tanne, durch geeigneten Baumschmuck zu vertuschen. Während sich Mutti am Backwerk vergnügt, ist der Ernährer stundenlang damit beschäftigt, die Lichterketten zu entflechten, um diese dann, jeder Weihnachtsvorfreude beraubt, um den Baum wickeln zu können. Seit Jahrzehnten existiert aus diesem Grunde, der Wunsch nach einer schnurlosen Baumbeleuchtung. Kabellosen Christbaumkerzen fehlt naturgemäß der direkte Draht zum Atomkraftwerk, so dass die Stromversorgung nur über Batterien oder Akkus gewährleistet werden kann. Leider waren die alten Birnchen dermaßen Strom zehrend, dass man für jede einzelne Kerze, eine Autobatterie in den Baum hängen musste. Die optische Ansicht des Baumes litt darunter, zumal das hohe Gewicht der Bleiakkus, die Äste vom Stamm trennte. Ausgasungen führten zu Verätzungen und den so genannten "Weihnachtsexplosionen", wie sie um die Jahrtausendwende an der Tagesordnung waren. Mit Moped-Gel-Akkus ließen sich zwar einige Probleme beseitigen, aber es kamen neue hinzu. So reichte die Kapazität der immer noch recht schweren Starterbatterien, nur von 12 bis Mittag.
Mit Etablierung der sparsamen LED kam es auch bei der Weihnachtsbeleuchtung zu einem entwicklungstechnischen Quantensprung. LED-Weihnachtskerzen brauchen nur noch ein Zehntel des vormals erforderlichen Stromes und begnügen sich daher mit kleinen AA- oder gar AAA-Batterien. Diese können unauffällig im Schaft der kabellosen Christbaumkerzen versteckt werden und ermöglichen eine Leuchtdauer von mehreren Tagen, wenn auch nicht ununterbrochen. Letzteres verschweigen die Verkäufer der schnurlosen Baumbeleuchtung gerne, aber unser Test hat es aufgedeckt. Kabellose Weihnachtskerzen kommen in optischer Hinsicht den echten brennenden Kerzen recht nahe, wenngleich der Traditionalist aus 1m Entfernung, durchaus das kalte Grausen kriegen kann. Wer aber schon seit Jahren aus Brandschutzgründen mit elektrischen Lichterketten arbeitet, wird an der neuen eigentlich sehr klassischen Optik, seine wahre Freude haben. Der Spaß beginnt beim Schmücken des Baumes, wird etwas gebremst durch den häufig notwendigen Batteriewechsel und endet abrupt, wenn die Zweige unter der Last der batteriebetriebenen und kaputt gegangenen Kerzen hernieder hängen. Trotzdem, soviel kann dem Testbericht vorweggenommen werden, haben die  kabellosen Weihnachtskerzen einen technischen Stand erreicht, da man sie bedingt empfehlen kann. In jedem Falle gilt es schnurlose Christbaumkerzen zu erwählen, welche sich in einem Test behauptet haben. Dies kann ein Testbericht kabelloser Weihnachtskerzen der Stiftung Warentest sein, oder aber auch unser Vergleich, welcher durch seine sachliche Subjektivität besticht und die Wahrheit ans Licht bringt.

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Kabellose Weihnachtsbaumbeleuchtung im Test

Auch wenn die im Test zu beurteilenden schnurlosen Baumkerzen auf keine lange Tradition zurückblicken können, so ist das Angebot schon recht enorm. Zahlreiche meist namenlose LED-Kerzen, füllen die Wühltische der Supermärkte. Markenprodukte von Miele, Osram oder Siemens, sucht man unterdes vergebens. Trügen die zum Vergleich angetretenen kabellosen Weihnachtskerzen nicht den Namen des jeweiligen Importeurs im Kleingedruckten, könnte man sie im Test-Protokoll gar nicht auseinander halten. Dabei sind die Qualitäten der erhältlichen LED-Kerzen höchst unterschiedlich. Selbst die günstigste kabellose Weihnachtsbeleuchtung im Test, erschien uns unserer Meinung nach viel zu teuer. Ein besonders hoher Preis erwies sich unterdessen nicht als Qualitätsgarant. Es waren letztendlich mittelpreisige schnurlose Christbaumkerzen, welche den Testsieger stellten.

Optik und Gewicht der kabellosen Baumbeleuchtung

Vom optischen Erscheinungsbild der meisten LED-Kerzen, waren wir im Test zunächst sehr angetan. Natürlich findet der strenge Echtwachs-Kerzen-Katholik immer etwas zu mosern, wenn er nicht bereit ist, seine Vorurteile über Bord zu werfen und sich der grausamen Weihnachts-Realität zuzuwenden. Unserer Meinung nach und auch die Erfahrungen der bisherigen Nutzer sprechen dafür, verströmen die kabellosen Christbaumkerzen eine weihnachtlichere Atmosphäre, als es die Lichterketten je vermochten. Stromleitungen an der Tanne versprühen eher eine Maschinenraum-Atmosphäre und trüben die weihnachtliche Stimmung merklich ein. Diese Zeiten sind dank der schnurlosen Baumkerzen vorbei!
Doch was so positiv begann, nahm im weiteren Verlauf des Testberichtes eine unschöne Wendung, und führte zur ersten Trennung des Weizen vom Spreu. Was in der Hand einen guten Eindruck hinterließ und das Auge erfreute, zog mitunter den Zweig in die Tiefe und sah am Baum aus wie ein Lämmerschwanz. Die Ursache liegt im immer noch zu hohen Gewicht vieler LED-Kerzen. Zumeist werden sie mit AA-Batterien bestückt, und erweisen sich dann im betriebsfertigen Zustand, für die mädchenhaften Weihnachtsbäume aus holländischer Gewächshaus-Produktion, als zu schwer. Abhilfe schaffen jene LED-Baumkerzen, welche mit den um 50% leichteren AAA-Batterien bestückt werden können und müssen. Nur wenige kabellose Weihnachtsbaumkerzen glänzten im Test mit diesem Vorzug. Es ist ein unabdingbarer Vorzug, möchte man die schnurlosen Lichter abseits des Stammes positionieren. Wiegt eine AA Batterie fast 30g, so braucht man für die AAA-Batterie eine Briefwaage, um deren knapp 15g bestimmen zu können. Die Leuchtdauer leidet zwar ein wenig unter der geringeren Kapazität, aber im Interesse der Optik sollte man diesen Nachteil in Kauf nehmen. Es gibt unserer Meinung nach keine Alternative.
In diesem Zusammenhang ein desillusionierender Hinweis für die Freunde wiederaufladbarer Akkus. Akkus sind nahezu doppelt so schwer, wie vergleichbare Batterien der selben Größe. Die Bestückung der LED-Kerzen mit Akkus ist somit zwar möglich, aber nicht sinnvoll. Die Standhaftigkeit derart ausgestatteter kabelloser Weihnachtskerzen wäre dahin.
Erst im Verlauf des Testberichtes begriffen wir, dass die Optik nicht unabhängig vom Gesamtgewicht der betriebsbereiten LED-Kerzen beurteilt werden kann. Schließlich kommt das Erscheinungsbild der kabellosen Weihnachtsbeleuchtung erst am Christbaum zum Tragen. Zeigt die Kerze nach unten, und sei sie auch noch so schön, gilt selbiges für den Daumen im Testergebnis. Gesegnete Weihnacht!

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Leuchtdauer und Batterieverbrauch der LED-Weihnachtskerzen

Obwohl alle zum Test angetretenen kabellosen Christbaumkerzen mit sparsamen LED-Lämpchen bestückt waren, wich die Leuchtdauer der verschiedenen Produkte merklich voneinander ab. Grundsätzlich waren wir jedoch mit der Brenndauer im Test sehr zufrieden. Negative Erfahrungsberichte der Nutzer resultieren oft aus der Tatsache, dass diese das Kleingedruckte nicht lesen. Die Hersteller schnurloser Weihnachtsbaumkerzen versprechen in ihren Datenblättern zwar eine Leuchtdauer von mehreren Tagen, schränken diese Aussage aber im späteren Verlauf des kleiner werdenden Textes etwas ein. So gehen sie in ihrer optimistischen Schätzung von einer Nutzungsdauer von 3-5 Stunden pro Tag aus. Unser Meinung nach ein fairer Wert, da man nicht den ganzen Tag vor der Tanne hockt (so schön sind die schnurlosen Lichter nun auch wieder nicht...). Wer aber glaubt, die Batterien ermöglichen eine mehrtägige ununterbrochene Leuchtdauer, der wird natürlich enttäuscht. Bei Nichtgebrauch gilt es die LED-Weihnachtskerzen deshalb mit der Fernbedienung zu deaktivieren.
Erstaunlicherweise machte es im Vergleich der Leuchtdauer kaum einen Unterschied, ob sich die kabellose Weihnachtsbaumbeleuchtung von AA- oder den kleineren AAA-Batterien ernährte. Ursächlich dafür ist die oft bessere Qualität der durchdachteren und deshalb auch mit AAA-Batterien bestückten LED-Kerzen. Die mit den schwereren AA-Batterien betriebenen kabellosen Weihnachtsbaumkerzen, spotteten in Sachen Qualität nicht selten jeder Beschreibung. Zwar gab es auch positive Ausnahmen im Test zu beobachten, aber oftmals sorgten Kriechströme für den baldigen Ausfall einzelner Kerzen. Infolge unterschiedlich starker Kriechstromverluste innerhalb eines Produktes, fielen die einzelnen Kerzen nicht gleichzeitig aus. So war man bei vermeintlich günstigen LED-Kerzen ständig damit beschäftigt, erloschene Lichter instand zu setzen. Der Austausch der Batterien funktionierte an und für sich recht einfach, aber nur so lange, bis das Gewinde den Dienst versagte und die ganze Kerze entsorgt werden konnte. Dies traf im Test auf etwa 10% aller schnurlosen Baumkerzen zu. Auch die besten kabellosen Christbaumkerzen gilt es diesbezüglich vorsichtig anzufassen, wenngleich der spätere Testsieger, die geringste Ausfallquote zu verzeichnen hatte. Eine ultraleichte Bauweise, welche zur Vermeidung hängender Zweige unabdingbar ist, bringt natürlich Einbußen bezüglich der Stabilität mit sich.
Während die beste kabellose Weihnachtsbeleuchtung bei 3-stündiger Nutzungsdauer pro Tag, ohne Batteriewechsel von Heilig Abend bis Neujahr betrieben werden kann, so ermöglichen die meisten Konkurrenten zumindest ein wechselarmes Weihnachtsfest. Oftmals waren es nur einzelne Kerzen welche verfrüht ausfielen. Besonders negativ fielen 3 Produkte auf, welche zum einen insgesamt eine sehr kurze Leuchtdauer aus einem Batteriesatz herausholten, aber zum anderen auch mit dem ständigen Ausfall einzelner Lichter zu kämpfen hatten. Allesamt kabellose Weihnachtsbaumkerzen aus dem Angebot verschiedener Supermärkte.
Natürlich muss man, möchte man später einen fairen Erfahrungsbericht zu seiner erworbenen kabellosen Weihnachtsbeleuchtung verfassen, auch die Qualität der Batterien im Auge haben. Verwendet man verschiedene Batterien unterschiedlichen Alters, darf man sich über den zeitversetzten oder viel zu frühen Ausfall seiner LED-Kerzen nicht verwundert zeigen. Je nach Zahl der Kerzen, sollte deshalb ein entsprechendes Batterie-Sammelpack erworben und zeitgleich eingesetzt werden. Leider hat man auch bei einem großen Batterie-Set immer einige Rohrkrepierer dabei, besonders wenn man sich an einer Supermarktkasse bediente. Wir nutzten im Test, ausschließlich Mignon- und Micro-Batterien, welche von gängigen Versandhäusern auch in Packungen zu 40 Stück vertrieben werden. Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll, sondern zum Nachbarn übern Zaun geschmissen! Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, wird der Einsatz von Akkus nicht empfohlen, da deren Gewicht im Vergleich zu gleichgroßen Batterien, deutlich höher ausfällt.

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Lebensdauer und Entsorgung der schnurlosen Christbaumbeleuchtung

Keine von uns getestete kabellose Weihnachtsbaum-Beleuchtung kann von sich behaupten, das ewige Leben zu besitzen. Immerhin ist es selten nötig, das ganze Produkt zu entsorgen. Gehen einzelne Kerzen kaputt, brennen die anderen weiter. Aus diesem Grunde ist es im Ergebnis unseres Testberichtes dringend anzuraten, beim Kauf der schnurlosen Baumbeleuchtung, eine größere Zahl an LED-Kerzen, als die zunächst benötigte zu erwerben. Werden für eine Standard-Fichte um die 2 Meter Höhe, 40 Lichter benötigt, so sollte man also mindestens ein 60-teiliges Kerzen-Set kaufen, möchte man die nächsten 3 Jahre damit über die Runden kommen. Diese Aussage gilt freilich nur für die besseren kabellosen Christbaumkerzen im Test. Wer ein minderwertiges Produkt aus dem Wühltisch ordert, dem empfiehlt es sich an der Supermarktkasse, ein kostenpflichtiges Kerzenabo abzuschließen. Nachkaufen kann er später keine mehr, da die schlechten Produkte alsbald vom Markt verschwinden.
Wie bereits angedeutet, hatten wir im Dauer-Kurztest eine recht hohe Ausfallquote zu verzeichnen. Schon die Inbetriebnahme forderte ihre Opfer. Immerhin kam keine Testperson zu Tode. Gut 5% der gelieferten LED-Kerzen waren von Anfang an kaputt. Kaum ein Produkt kam ohne defekte Lichter zur Auslieferung. Immerhin zwei Importeure sorgten für einen reibungslosen Ersatz defekter Kerzen. Wer das Dilemma erst am Heiligen Abend bemerkt, hat freilich Pech gehabt. Fallen nur zwei von 40 LED-Kerzen aus, wie es bei der besten kabellosen Weihnachtsbeleuchtung im Test 2017 der Fall war, so macht sich dieses Handicap am Baum kaum bemerkbar. Wer jedoch am 24. Dezember einen Restbestand im Supermarkt aufkauft, der kann froh sein, wenn er Heilig Abend nicht im dunkeln über die Geschenke stolpert. Hier funktionierte oft nur jede zweite Christbaumkerze von Anfang an. Der Rest war spätestens am 2. Weihnachtsfeiertag kaputt.
Im Verlaufe unseres kurzen Dauertestes kam es zu weiteren Ausfällen. Dieses mal erwischte es aber nicht alle Testkandidaten. Neben dem Testsieger glänzten zwei weitere Probanden mit einer 100-prozentigen Durchhaltequote. Leider galt es unter den kabellosen Weihnachtskerzen der anderen 22 Testteilnehmer, eine Ausfallquote von etwa 12% zu registrieren. Traf es im harmlosesten Fall nur 2 von 30, so waren es im Extremfall 9 von 10 LED-Kerzen, welche es am simulierten Neujahrstag in den Gelben Sack zu werfen galt (Batterien übern Zaun!). Es empfiehlt sich das verbliebene Licht an die Spitze des Baumes zu klemmen, um vorbei fliegenden Flugzeugen eine bessere Orientierung zu ermöglichen.
Auch wenn 3 der 25 Testkandidaten eine längere Haltbarkeit vermuten lassen, so darf den kabellosen LED-Kerzen im allgemeinen eine eher kurze Lebensdauer bescheinigt werden. In Anbetracht der hohen Preise, fällt es uns schwer dieses zu tolerieren. Wer 80 EUR für eine schnurlose Baumbeleuchtung ausgibt, sollte zumindest ein Jahrzehnt damit planen können. Dies kann er nur, wenn er den Testsieger oder ein qualitativ vergleichbares Produkt erwirbt, und eine höhere Zahl an kabellosen Weihnachtskerzen kauft, als er zunächst benötigt. Sonst sieht der Baum spätestens nach 2 Jahren ziemlich armselig aus.
Wie bereits angedeutet, gehören defekte LED-Kerzen in den Gelben Sack bzw. in die Gelbe Tonne. Ökofritzen können die kabellose Weihnachtsbaumbeleuchtung auch als Elektroschrott zum örtlichen Wertstoffhof verbringen. Lediglich die übern Zaun geworfenen Batterien hat der Nachbar als Sondermüll zu behandeln. Sein Problem! Supermärkte nehmen leere Batterien mitunter an.

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Anschaffungs- und Folgekosten der kabellosen Weihnachtsbeleuchtung

Es ist bereits mehrfach angeklungen, dass wir das Gros der Testteilnehmer für überteuert halten. Dieser Meinung sind wir hauptsächlich aufgrund der schlechten Qualität zahlreicher kabelloser Weihnachtskerzen. Bei guter Qualität und entsprechender Ausstrahlung, halten wir einen LED-Kerzen-Preis von 3-5 EUR pro Stück für durchaus angemessen, wenngleich nordkoreanische Kinder in der Lage sein sollten, etwas günstiger zu produzieren. LED-Kerzen hingegen, welche das erste Weihnachtsfest nicht überleben oder aufgrund ihrer Bestückung mit AA-Batterien den Baum entasten, sind unserer Meinung nach keinen Pfennig wert. "Jungfacharbeiter" die so etwas herstellen, sollten ihre abgebrochene Schulausbildung wieder aufnehmen oder sich dem ältesten Gewerbe der Welt hingeben (Steinmetz!!!), um das Familieneinkommen aufzubessern!
Besonders leichte mit AAA-Batterien zu bestückende LED-Kerzen haben hingegen ihren Preis, möchte man sie in einer dauerhaften Qualität produzieren. Große Preisunterschiede sind also im Einzelfall durchaus begründet. Zugegebenermaßen sehr selten, denn unser Test fand in allen Preislagen, zahlreiche kabellose Christbaumkerzen, von schlechter und zu schwerer Qualität.
Die Folgekosten gilt es differenzierter zu betrachten. Im Vergleich zur Lichterkette, liegen sie deutlich höher. Dies liegt zum einen an der hohen Ausfallquote einzelner LED-Kerzen, aber auch an deren Batterieverschleiß. Den größten Preis zahlt freilich die Umwelt, vergräbt der Nachbar die ihm anvertrauten Alt-Batterien im Blumenbeet.
Vergleicht man die Folgekosten der schnurlosen LED-Kerzen mit denen der kabellosen Echtfeuer-Echtwachs-Kerzen, so sieht das Ganze schon etwas freundlicher aus. Echte Kerzen sind binnen einer Stunde hernieder gebrannt und müssen im Ganzen, zum Preis einer AAA-Batterie ersetzt werden. Böse Zungen behaupten auch, die echte Kerze hält nur halb so lange, wie die LED-Weihnachtsbaumkerze. Ganz so schlecht sieht es im Ergebnis unseres Testberichtes nicht aus! Auch wenn die eine oder andere schnurlose Christbaumkerze die Bescherung nicht mehr erlebt, so brennen doch die anderen weiter. Pro Weihnachtsfest gilt es Batteriekosten in Höhe von etwa 10 bis 20 EUR, für ein 40-teiliges Kerzen-Set einzuplanen.

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Testergebnis und Fazit zur schnurlosen Baumbeleuchtung

Die Zeit ist reif, noch einige Jahre auf die kabellose Baumbeleuchtung zu warten. Wer keine Zeit mehr hat, kann jetzt schon zuschlagen, muss aber Einbussen in Sachen Qualität, Leucht- und Lebensdauer in Kauf nehmen. Nur die beste kabellose Weihnachtsbaumbeleuchtung im Test, kam ohne defekte LED-Kerzen zur Auslieferung. Immerhin sorgten einige Importeure für einen reibungs- und kostenlosen Austausch fehlerhafter Kerzen. Keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Servicewüste. Die Ausfallquote aller zum Vergleich angetretenen schnurlosen LED-Kerzen lag im Dauertest bei 36%. Neben dem Testsieger bildeten nur zwei weitere Produkte eine rühmliche Ausnahme. Dabei simulierten wir im Dauertest nur ein einziges Weihnachtsfest inkl. Jahreswechsel. Zehn Tage ließen wir die kabellosen Weihnachtslichter, nur vom ständigen Batteriewechsel unterbrochen, quasi ununterbrochen leuchten. Wie die schnurgebundenen Lichterketten, werden auch die meisten kabelfreien Christbaumkerzen, lieblos von mandeläugigen Weihnachtsbaumhassern zusammengeschustert. Das Motto der Kommunisten lautet "Masse statt Klasse". Wer zu wenig LED-Kerzen produziert, bekommt von der Betriebskampfgruppe die Rübe weggeblasen oder muss eine unbezahlte Überstunde einlegen. Das Fehlen einer feinfühligen Verarbeitung und langen Lebensdauer, darf deshalb niemanden verwundern.
Für einen durchschnittlichen Weihnachtsbaum zwischen 1,80 und 2,20m Höhe, werden etwa 40 bis 50 funktionierende Lichter gebraucht. Wer sich für den Testsieger entscheidet, sollte mit einem 50-teiligen Set zu Rande kommen, zumal er defekte Kerzen jederzeit nachkaufen kann. Wer eine günstige kabellose Weihnachtsbaumbeleuchtung aus dem Angebot eines Supermarktes vorzieht, sollte sicherheitshalber die doppelte Menge an LED-Kerzen kaufen, denn ein späterer Nachkauf ist nahezu unmöglich. Glücklicherweise geht ein Großteil dieser Billigkerzen schon während der Umtauschfrist kaputt, wie unser Test gezeigt hat. Aufgrund des Produktionsstandortes ist auch in den nächsten Jahren nicht mit einer Qualitätsverbesserung zu rechnen. Zudem ist die LED-Technik ausgereizt und lässt kaum Raum für Verbesserungen. Die ersten Chinesen mucken auf und fordern einen Mindestlohn von umgerechnet einen Euro pro Tag. Es ist also davon auszugehen, dass die Preise für kabellose Weihnachtskerzen in den nächsten Jahren explodieren werden. Trotzdem kann es sich lohnen, mit dem Kauf zu warten!
In wenigen Jahren erwarten wir eine neue revolutionäre Generation kabelloser Christbaumkerzen, welche völlig ohne Strom und Lichtquelle auskommen soll. Reflektoren ähnlich den Katzenaugen, werden das Funkeln in den Augen der Kinder aufnehmen, verstärken und widerspiegeln. Aufgrund armseliger Geschenke reicht das vorhandene Restlicht oft nicht aus, um die derzeitige Generation von Reflektoren ausreichend zu erleuchten. Batterielobbyisten tun das Ihrige, um die strom- und schnurlosen Weihnachtskerzen ohne Batterie und eigene Leuchtquelle zu verhindern oder zumindest um Jahre hinaus zu zögern. Derzeitigen Schätzungen zufolge, sollen die ersten Prototypen der neuen schnurlosen Baum-ohne-Beleuchtung, auf der IFA 2022 zu sehen sein. Wahrscheinlich wird es dann wohl erst 2030 mit der Markteinführung soweit sein.

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