Künstliche Weihnachtsbäume im Test

Die besten Kunststoff-Christbäume im Vergleich zur echten Tanne

Künstliche Weihnachtsbäume sehen schlechter aus als sie sind. Wer einen Christbaum aus Kunststoff kaufen möchte, hat sich zumeist von aufgehübschten Produktfotos dazu animieren lassen. Die abgebildeten Plastik Tannenbäume sehen 10x besser aus, als die echten Weihnachtbäume, bereitgestellt von Mutter Natur. Entweicht der künstliche Weihnachtsbaum dann seiner Verpackung, macht sich ein Gefühl der aggressiven Ernüchterung breit. Man fühlt sich verballhornt, Die besten künstlichen Weihnachtsbäume im Test:denn das was da zum Vorschein kommt, ähnelt allenfalls einem echten, nicht aber einem künstlichen Weihnachtsbaum. Von einem Kunststoff Tannenbaum erwartet man Perfektion, wie sie in der Natur nicht vorkommt. Ein unebener Wuchs, ein sichtbarer Abstand zwischen den Zweigen und auch fallende Nadeln, sollten doch nur den echten Weihnachtsbaum tadeln?! Die Hersteller der künstlichen Christbäume scheinen jedoch bemüht, egal ob absichtlich oder ausversehen, die echte Tanne naturgetreu zu imitieren. Dies zumindest hat unser Test künstlicher Weihnachtsbäume ergeben. Allenfalls der beste Kunststoff Weihnachtsbaum 2017, unser Testsieger, kann es auch mit seinem Produktfoto aufnehmen. Das geringste Problem der künstlichen Christbäume, wird somit oft zum Hauptproblem. Seine Käufer bekommen nicht das abgebildete Produkt, sondern einen wie echt aussehenden Weihnachtsbaum. Die eigentlichen Argumente gegen die Anschaffung eines Plastikbäumchens sind andere, kommen aber beim Treffen einer Kaufentscheidung zu kurz. Die Akzeptanz eines künstlichen Weihnachtsbaumes, hängt letztlich von der Toleranz seines Betrachters ab. Wer dem echten Weihnachtsbaum eine innere Schönheit andichtet, wird sie beim Kunststoff Tannenbaum vermissen.

Vorteile künstlicher Weihnachtsbäume

Die Deutschen haben eine Art Hassliebe zum künstlichen Weihnachtsbaum entwickelt. Einerseits wird er verachtet, weil ihm das Charisma einer Naturtanne abgeht, andererseits ist er so, wie sich die Deutschen einen echten Weihnachtsbaum wünschen, sauber, dauerhaft und ebenmäßig, aber vor allen Dingen günstig in der Anschaffung.

Günstig in der Anschaffung

Zahlt man für eine echte 1,80m große Nordmanntanne pro Jahr ca. 80 EUR, so kostet ein gleich großer Kunststoff Weihnachtsbaum auf das Jahr gerechnet keine 5 EUR, geht man von einer 20 jährigen Produktlebensdauer aus. Leider landen viele dieser Kunststoff Weihnachtsbäume, aufgrund ihres Antlitzes, aber auch aufgrund ihrer Sperrigkeit, spätestens nach einer Saison auf dem Komposthaufen. Gut die Hälfte aller getesteter Weihnachtsbaumimitate, haben jedoch das Zeug zum Dauerbrenner! Sie halten lange genug, um sich locker zu amortisieren.

Hygiene und Sauberkeit

Nicht nur das Geld ist den Deutschen heilig. Auch die Sterilität des Wohnumfeldes darf nicht zu kurz kommen. Ein echter Weihnachtsbaum ist da Fehl am Platze, holt man sich doch mit ihm nicht nur den positiven Teil der Natur ins Haus. Fuchsbandwurm, Sitkalaus, Zecken und Tollwuterreger, schädigen den Weihnachtsbaum nachhaltig und führen nach wenigen Wochen zum Verlust seiner Nadeln. Diese schweben nicht etwa durch das Zimmer direkt zum Fenster hinaus, sondern verbeißen sich nachhaltig im Teppich. Dort verbleiben sie und verbreiten ihre Krankheiten, indem sie sich in die Füße der Bewohner bohren. Bleibt eine Nadel im Fuße stecken, kann man elendiglich daran verrecken! All diesen Ärger erspart man sich, steckt man den Lohn eines Arbeitstages, in die Anschaffung einer künstlichen Weihnachtstanne. Zwar wirft auch diese einen Teil ihrer Nadeln ab, welche aber bei weitem nicht so aggressiv sind wie ihre echten Pendants. Es fehlt ihnen an Härte und Steife. Sie legen sich wie Papierschnipsel auf den Boden und sind ja letztlich nichts anderes. Zumeist fallen sie schon bei der Installation der Kunststoff Tanne ab und nicht erst zum Jahreswechsel. Der produktionsbedingte Nadelfall lässt bald nach und stört das Antlitz des künstlichen Weihnachtsbaumes nicht weiter.

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Das ewige Leben

Die Dauerhaftigkeit der Kunststoff Weihnachtsbäume ist ein weiterer Grund für deren Anschaffung. Bis zum Osterfeste kann der künstliche Christbaum in der Stube verweilen, ohne seine Nadeln zu verteilen. Spätestens nachdem die Kunststoffeier abgehangen wurden, sollte man den Tannenbaum in sein Sommerquartier verbringen, damit sein Reiz nicht verblasst! Der Test künstlicher Weihnachtsbäume wird jedoch zeigen, dass nicht alle Kunststofftannen das ewige Leben besitzen. Ausbrechende Halterungen für einzuhängende Äste, machen selbst teure, zunächst sehr gut aussehende künstliche Weihnachtsbäume, zur naturnahen Krücke. Da muss man dann die schlechte Seite nach hinten drehen...

Anschaffung und Entsorgung

Auch in Punkto Anschaffung und Entsorgung, weiß der künstliche im Vergleich zum echten Weihnachtsbaum zu überzeugen. Bestellt wird er im Versandhaus und geliefert von der Post, im Sommer aber auch bei Frost. Somit kann der Kunststoff Christbaum antizyklisch, zu einem besonders günstigen Preis, z.B. im Frühjahr erworben werden. Das Angebot an echten Weihnachtsbäumen ist in der warmen Jahreszeit eher dürftig. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, bzw. nach 2 Wochen auf dem Teppich. Bleibt nur der kurzfristige Kauf in der hektischen Vorweihnachtszeit. Vom Weihnachtsstress genervt, ist man offen für die überteuerten Angebote windiger Weihnachtsbaumhändler. Schnell hat man 100 EUR in eine Krücke investiert und dieses Geld binnen zweier Wochen in den Teppich gesetzt. Beim Transport nach Hause, beschmiert man seine Fahrzeugsitze mit Baumharz und verteilt den ersten Schwung Nadeln auf aber auch neben die Schmutzfangmatten. Mutti wird in Zahlung gegeben, denn im Auto ist kein Platz mehr für sie frei. Schade! Sieht der künstliche Weihnachtsbaum auch aus wie echt, so verursacht er doch im Vergleich zur echten Blau- oder Nordmanntanne, deutlich weniger Anschaffungsärger. Doch wie schaut es aus mit der Entsorgung?
Da muss man nur ein bisschen Phantasie aufbringen! Phantasie braucht man ohnehin, möchte man den Anblick einer Kunststofftanne ertragen. Kompostiert man eine Nordmann- oder Blautanne, klein geschnitten auf dem heimischen Komposthaufen, so deckt man mit den falschen Zweigen des Kunststoff Weihnachtsbaumes, einfach die Gräber seiner Lieben ab. Im Frühjahr wirft man dann die Kunststoffzweige in die eigens von der Friedhofsverwaltung dafür bereitgestellten Sammelbehälter. Ob das in deren Sinne ist, darf bezweifelt werden. Eines Verbrechens macht man sich nicht schuldig. Kann man einen Kunststoff Weihnachtsbaum stets auf dem Friedhof entsorgen (zur Not auf einem fremden Grab), so setzt die Entsorgung einer echten Tanne, einen eigenen Komposthaufen voraus. Mitunter sendet die Stadtverwaltung aber auch ihre Fahrzeuge los, um die vor die Häuser geschmissenen Tannenbäume kostenlos einzusammeln. So oder so sammelt auch hier der künstliche Weihnachtsbaum Bonuspunkte, muss er doch idealerweise nur alle 20 Jahre entsorgt werden. Beim Transport ins Sommerquartier behält sein Reisig, zudem die Nadeln bei sich. Der echte Tannenbaum hingegen, steckt seine Nadeln senkrecht in den Teppich.

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Umweltaspekt

Weihnachtsbäume sind längst kein Nebenprodukt nachhaltiger Forstwirtschaft mehr. Früher holte man sie aus dem Wald, um den Bestand auszudünnen. So hatten die verbliebenen Kiefern, Tannen und Fichten, mehr Platz sich gerade aufzurichten. Die geernteten Weihnachtsbäume waren nicht die Schönsten, genügten aber den Anforderungen des DDR-Bürgers. Im Westen verließ man alsbald den Pfad der Tugend, holzte ganze Wälder ab und zweckentfremdete Ackerflächen, um große Weihnachtsbaumplantagen zu errichten. Diese Monokultur führte zwar zu immer besseren Christbäumen, fügte aber der Natur und den Menschen großen Schaden zu. Der Hunger in der 3. Welt wird nicht weniger und auch in Deutschland sinken die Lebensmittelpreise immer langsamer, aufgrund der zahlreichen Weihnachtsbaum-Anbauflächen, welche der Lebensmittelproduktion bisher als Brachland zur Verfügung standen. Auch die Abholzung der Laubwälder rächt sich mehr und mehr. Zwar binden auch die max. 3,20m (im Schnitt 1,50m) kleinen Nadelbäume CO2, aber bei weitem nicht mehr soviel, wie es die 30m hohen Laubgehölze vermochten. Die Sauerstoffproduktion sinkt rapide und auch die Staubbindung ist längst nicht mehr die Selbe. Ähnlich wie die Produktion von Bio-Ethanol, Bio-Sprit und Windrädern zur Stromerzeugung, hat sich auch die kommerzielle Massenproduktion von echten Weihnachtsbäumen, zum Sargnagel der Menschheit gemausert. Wer Ökofritzen vertraut, hat nicht mit deren intellektuellen Kurzsichtigkeit gerechnet. Ökofritz zu sein, ist keine Qualifikation, ein Schulabschluss hingegen schon! Doch genug des Spot und Hohn.
Auch der künstliche Weihnachtsbaum ist in ökologischer Hinsicht kein Waisenknabe. Zu dessen umweltfreundlichen Produktion, bräuchte es eigentlich Erdöl aus nachhaltigem Abbau. Leider wird das Erdöl immer häufiger durch Hydraulic Fracturing (Fracking) gewonnen. Irgendwann einmal kommt der Belzebub durch eines der gebohrten Löcher, direkt an die Erdoberfläche gekrochen und zieht alles Leben in die Tiefe! Vielleicht aber auch nicht?! Davon ab ist der künstliche Weihnachtsbaum eine saubere Sache, welcher am Ende seines Lebens, gerne vom örtlichen Wertstoffhof in Pflege genommen und dem Recycling zugeführt wird. Aus seinen Überresten entstehen neue noch bessere Tannenbäume aus Kunststoff.

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Der Test künstlicher Weihnachtsbäume im Detail

Künstliche Weihnachtsbäume sind verpönt und so sucht man objektive Testberichte etablierter Institutionen wie "Stiftung Warentest" oder "Haus und Garten" vergebens. Zu groß die Angst der Produktprüfer, sich den Zorn der Weihnachtsbaum Anbauer oder deren Lobbyisten zuzuziehen. Ein unchristlicher Markt auf welchem mit harten Bandagen, um die Gunst der Konsumenten gekämpft wird! Man darf nicht vergessen, dass echte Weihnachtsbäume, auf deutschem Boden, von deutschen Facharbeitern, Lehrlingen und Gartenbaumeistern, zum tariflich garantierten Lohn angebaut werden. Künstliche Weihnachtsbäume hingegen, werden in Nordkoreas Sonderwirtschaftszone, von zum Tode verurteilten Häftlingen, unter Waffengewalt  zusammengeklebt. Na ja, wahrscheinlich stimmt weder das eine noch das andere, aber irgendwas Wahres ist doch immer dran?! Wir lassen uns von der Gewerkschaft deutscher Laub- und Nadelbaumfreunde (GdL) nicht einschüchtern und stellen in einem fundierten Vergleich, den künstlichen Weihnachtsbaum, der echten Tanne gegenüber. Der beste künstliche Weihnachtsbaum wird zum Testsieger ernannt.

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Schadstoffe und Gestank

Echte Tannenbäume stinken bestialisch, aber der Mensch hat sich daran gewöhnt und möchte den strengen Geruch nicht missen. Er gehört zum Weihnachtsfest, wie der Baum an sich. Um den Verkauf künstlicher Weihnachtsbäume anzukurbeln, versah man auch diese mit einem sonderbaren Duft. Es ist jedoch im Test nicht ganz klar geworden, ob der Duft der Kunststofftannen gewollt war, oder ob es sich einfach nur um gesundheitsschädliche Kunststoffausdünstungen handelt. Wir vermuten ein bisschen von der Seite 1 und ein bisschen von der Seite 2. In jedem Falle sollte man den neuen Kunststoff Weihnachtsbaum erst einmal ausgasen lassen, bevor man ihn in einen Raum mit lebenden Menschen stellt. Leider gasen die Plastik Tannen nur bei Zimmertemperatur und darüber aus. Es bringt also nichts, den Plastikbaum in der Vorweihnachtszeit auf den Balkon zu stellen. Es ist daher gar nicht so dumm, kauft man seinen künstlichen Weihnachtsbaum schon im Sommer. Da kostet er nur die Hälfte und die Schadstoffe haben genügend Zeit sich zu verflüchtigen.
Kaum einer der getesteten Plastikbäume, erwies sich im Test als Duftneutral. Einige jedoch rochen recht originalgetreu und durchaus dezent. Man hatte nicht den Eindruck, daran Schaden nehmen zu können. Gut die Hälfte der Kunststoff Tannenbäume verströmten jedoch eine penetrante Duftwolke, welche in ihrer Intensität und Wirkung, an die ätherischen Öle einer echten Tanne erinnerte, aber ganz anders roch. Sie resultierte wohl aus einem Chemiecocktail, denn Brechreiz und Schwindel beim Testpersonal, ließen darauf schließen. Im Gegensatz zu unserer Empfehlung, haben wir die Kunststoff Christbäume, nicht an frischer Luft ausgasen lassen, sondern gleich in unserem Testlabor aufgebaut und festlich geschmückt. Zwei der uns vom Jobcenter zur Verfügung gestellten Assistenten, wackeln fortan mit dem Kopf (Nervenschaden).
Grundsätzlich gewinnen die echten Weihnachtsbäume den Vergleich mit den künstlichen Christbäumen, beurteilt man den Schadstoffgehalt der Testprobanden. Man kann diese Aussage aber nicht pauschalisieren. Einige künstliche Weihnachtsbäume, so auch der beste Kunststoff Tannenbaum im Test, erwiesen sich als nahezu unbedenklich und dezent duftend. Andererseits werden echte Blautannen, Kiefern, Zuckerhutfichten und vor allen Dingen Nordmanntannen, mit Fungiziden, Herbiziden und Pestiziden benebelt, um deren aufrechten Wuchs nicht zu gefährden. Auf ostdeutschen Weihnachtsbaum Plantagen, werden sogar noch Restbestände des Nervengiftes BI58 verblasen, um der Sitkalaus das Lachen aus dem Gesicht zu treiben. Wer sich eine derart kontaminierte Tanne in die Stube holt, sollte einen in der Entwicklung befindlichen Fötus, vorsorglich abtreiben! Dann doch lieber einen künstlichen Weihnachtsbaum...

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Bauformen der künstlichen Weihnachtsbäume im Vergleich

Obwohl der echte Weihnachtsbaum weder zerlegt noch gefaltet werden kann, sind seine Äste flexibel genug, um ihn für den Transport in ein Netz zwängen zu können. Nach seiner Nutzung wird der Baum zerteilt und entsorgt. Der künstliche Weihnachtsbaum hingegen, muss nicht nur platzsparend versendet, sondern nach seiner Nutzung auch gelagert werden können. Hierzu haben sich die Weihnachtsbaum Konstrukteure verschiedene Möglichkeiten einfallen lassen.
Da gibt es zum einen den zarten biegsamen Billigbaum. Weder werden seine Äste eingehangen, noch wird er im Ganzen aufgespannt. Seine Äste sind untrennbar mit dem Stamm verbunden und werden zwecks Transport an den Stamm gebogen, wo sie eng anliegend verweilen. Je nach Größe besteht er aus mehreren Teilen. So besteht z.B. ein 1,50m großer künstlicher Weihnachtsbaum, in der Regel aus zwei Teilen zuzüglich Ständer. Naht das Fest der Liebe, wird er aus seinem Karton geholt und zusammen gesteckt. Dann biegt man die Äste in eine Weihnachtsbaum typische Position und dröselt auch die Zweige auseinander. Gut eine Stunde sollte man pro laufenden Meter dafür einplanen, soll der Baum später auch vom Wellensittich akzeptiert werden. Ist das Weihnachtsfest in die Geschichte eingegangen, biegt man Zweige und Äste in ihre Ausgangsposition zurück. In seine Teile zerlegt, kann man den künstlichen Weihnachtsbaum sogar wieder in seinen Originalkarton friemeln. Die Demontage dauert ebenfalls ein bis zwei Stündchen. Wer das ganze Prozedere einmal durchgemacht hat, wird künftig wieder zum echten Tannenbaum greifen, es sei denn der Spruch "Zeit ist Geld", gilt nicht für ihn. Eine echte Nordmanntanne braucht 10-15 Jahre für ihren Aufbau, kostet aber keine 100 EUR. So gesehen ist der echte Weihnachtsbaum ein Megaschnäppchen. Fichte, Kiefer und Blautanne, bekommt man quasi für ein Butterbrot hinterher geschmissen.
Die Alternativen zum Biegebaum sind leider auch kaum besser, mussten wir in unserem Testbericht feststellen. Auch sie müssen letztendlich gebogen werden, wenngleich der erste Biegeschritt entfällt. Statt den einzelnen Ast vom Stamm herunter zu biegen, können die besten künstlichen Weihnachtsbäume, wie ein Euro-Rettungsschirm aufgespannt werden. Dies funktioniert so lange, bis das ganze System zusammenbricht. Nach dem Aufspannen, gilt es die Zweige mühselig in Form zu biegen. Zeitdauer etwa 45min pro laufenden Meter. Auch beim einmotten spart man einige Minuten. Entspringt der Testsieger auch aus diesem Lager, so sollte er sich nicht all zu viel darauf einbilden. Selbst der beste künstliche Weihnachtsbaum 2017, erfordert für seine Installation, Zeit, Nerven und künstlerisches Talent.
Künstliche Weihnachtsbäume deren Äste in den Stamm eingehangen werden, ernteten in unserem Test nur Hohn und Gelächter, sind sie doch um einiges schlechter. Diese Christbäume sind in der Anschaffung besonders teuer, gehen aber schon nach 2-3 Jahren kaputt. Die primitiven Kunststoffhalterungen zum Einhängen der Äste, brechen bei geringster Überbeanspruchung aus, - nicht alle aber einige. Die Tatsache, dass pro Baum nur 2-3 Halterungen ausbrechen, lässt auf eine schlechte Verarbeitung hindeuten. Handelte es sich um einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler, müssten deutlich mehr Halterungen ausbrechen. Trotzdem scheint uns der Kunststoff an diesem kritischen Punkt, das falsche Material zu sein. Selbst ohne Verarbeitungsfehler dünstet er aus und wird mit den Jahren brüchig. Das finden wir anrüchig. Auch die Zweige der "Plastik Weihnachtstanne zum Zusammenstecken", müssen letztlich gebogen werden. Das dicke Ende kommt am Oster Dienstag, wenn man die einzelnen Äste verstauen möchte. Es braucht mehrere Müllsäcke, um die verschiedenen Astgrößen separat verpacken zu können. Man kann auch alle Äste in einen großen Umzugskarton werfen, aber dann hat man zum kommenden Weihnachtsfeste hin, ein ernstes Problem. Um die Äste in der richtigen Höhe einhängen zu können, sind diese farblich markiert. Der Stamm hat in der entsprechenden Höhe die gleiche Markierung. Leider lösen sich die Markierungen nach 2-3 Jahren. Fehlen die Markierungen, dauert der Aufbau um einiges länger. Sind die Äste nach Größe geordnet, separat verpackt, ist man nicht ganz so angekackt.
Der Vergleich der Bauformen hat uns den grundsätzlichen Schwachpunkt aller künstlichen Weihnachtsbäume offenbart. Deren Auf- und Abbau dauert viel zu lange. Das festliche Schmücken, für jeden Mann eine Ehre und ein Heidenspass, haben wir in unserer Kalkulation noch gar nicht berücksichtigt. Auf- und Abbau der Kunststofftanne fallen in die Rubrik "Strafarbeit". Der künstliche Weihnachtsbaum zum Aufklappen, ist das minimal kleinere Übel. 

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Das Design der falschen Christbäume im Vergleich

Das Aussehen des künstlichen Weihnachtsbaumes, obliegt in erster Linie dem Monteur. Biegt dieser sich die Äste und Zweige so hin, wie Mutter Natur es beim echten Weihnachtsbaum getan hat, kann nahezu jedes Plastikbäumchen zum Augenschmaus mutieren. Naturkenntnisse, Geduld und künstlerisches Talent sind vonnöten, um das bestmögliche Design aus der Kunststoff Tanne heraus zu holen. Die Wenigsten verfügen über die benötigten Fähigkeiten und so erinnert das Resultat in vielen Fällen an eine Vogelscheuche. Anleitungen zum naturnahen Aufbiegen der Zweige, suchten wir im Test künstlicher Weihnachtsbäume vergebens. Da hilft nur der Gang in die Natur, um sich den Wuchs echten Reisigs anzuschauen. Nicht immer obliegt das naturnahe Antlitz des falschen Baumes, dem Talent seines Monteurs. Etwa ein Drittel aller Testkandidaten, waren spärlich situiert. Die Zahl deren Zweigspitzen waren zu gering, so dass die entsprechenden Krücken etwas kahl erschienen. An der Zahl der Äste lag es selten, aber mitunter auch. Auch die Farbe der Nadeln lieferte mitunter Anlass zu Kritik. So hatten wir für künstliche Weihnachtsbäume in weiß überhaupt nichts übrig. Als reine Geschmackssache werteten wir hingegen die verschiedenen Grüntöne, welche mitunter ins Blaue abdrifteten. Selten war jedoch im Test erkennbar, welches Nadelgehölz vom künstlichen Weihnachtsbaum imitiert werden sollte. Es gibt also keine künstliche Nordmanntanne und auch keine Blautanne aus Kunststoff. Kiefern aus Silikon gibt es gleich gar nicht!
Etwa 2/3 der getesteten Christbaumimitate, zeigten sich in einem ordentlichen Gewand. Auch die Proportionen stimmten. Einige waren unten herum etwas ausladender, andere etwas schlanker. Letztere passen besser durch die Türen und eignen sich auch für kleinere Zimmer. Wer eine große Stellfläche zur Verfügung hat, kann ein breiteres Exemplar erwählen. Seriöse Anbieter geben die Maximalbreite ihrer Kunststoff Weihnachtsbäume, in den entsprechenden Produktbeschreibungen an. Im Zweifelsfall sollte man nachfragen.
Oft kein schöner Anblick, sind die windigen Weihnachtsbaumständer der Kunststoff Tannenbäume. Auch die Standsicherheit ist durch sie nicht immer gegeben. Ohnehin sollte der künstliche Christbaum nicht mit echten Kerzen bestückt werden. Wenngleich oft schwer entflammbar, so schmelzen seine Kunststoffnadeln doch wie Zunder. Wenn man da nicht erstickt, grenzt es an ein Wunder. Wir empfehlen LED-Kerzen, egal ob mit oder ohne Schnur. Als Christbaumständer kann unter Umständen, auch der des echten Weihnachtsbaumes herhalten, wenn er über genügend lange Feststellschrauben verfügt. Man muss bedenken, dass der Weißblechstamm einer Kunststofftanne, nicht nur sehr glatt, sondern auch sehr dünn ausfällt. Probieren geht übers Studieren! Passt der alte Ständer, sieht der künstliche Weihnachtsbaum gleich noch viel echter aus! Oft erkennt der Außenstehende die Kunststofftanne, nur an deren lächerlichen, im Lieferumfang befindlichen Baumständer!
Der spätere Testsieger kam recht füllig daher. Er bot das beste Erscheinungsbild und war fast zu schön für diese Welt. Da kann Mutter Natur kaum mithalten. Seine große Zweigdichte erschwerte allerdings im Test, ein wenig das Anhängen der Kugeln. Seinen Ständer schweigen wir am besten tot. Bei dessen Anblick wird man rot. Erfüllt er auch seinen Zweck, so schmeiße man ihn besser weg! Selbiges muss man aber auch über die Christbaumständer der meisten Konkurrenten verlautbaren. Hier sparen die Hersteller generell.

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Die richtige Pflege der Kunststoff-Tanne

Der künstliche Weihnachtsbaum ist ein Staubfänger aller erster Güte. Dies kann man auch positiv betrachten! Er bindet den Staub aus der Raumluft und reduziert so die Feinstaubbelastung für die Bewohner der festlich geschmückten Behausung. Irgendwann ist jedoch der Punkt gekommen, an dem der Plastik-Tannenbaum mehr Staub abgibt als er aufnimmt. Auch Spinnenweben und Katzenurin setzen dem künstlichen Weihnachtsbaum im Laufe der Jahre sichtlich zu. Um den Grad der Verschmutzung nicht ausufern zu lassen empfiehlt es sich, die Kunststofftanne nach ihrem alljährlichen Kurzeinsatz, wieder ordentlich zu verpacken. Leider ist dies nicht immer möglich oder aber sehr zeitaufwendig, wie unser Test ergeben hat. Einmal aus der Transportverpackung genommen, aufgeplustert und zurecht gezupft, lässt er sich nicht mehr auf die ursprüngliche Größe schrumpfen. Es bräuchte also größere Kartonagen oder gar mehrere Plastikmüllsäcke, um das Ungetüm zu verhüllen. Alternativ, so der Platz vorhanden, lässt man ihn aufgebaut und deckt ihn mit einer leichten Kunststoffplane ab, wie sie zur Möbelabdeckung bei Renovierungsarbeiten hergenommen wird. Klappbare Kunststoff Tannenbäume lassen sich unkomplizierter verstauen, als künstliche Weihnachtsbäume mit Zweigen zum Einhängen.
Ganz lässt sich der Schmutzeintrag nicht verhindern, und so muss der künstliche Weihnachtsbaum, trotzdem von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Das Polieren der einzelnen Nadeln ist dazu nicht erforderlich. Stattdessen empfehlen wir dem Kunststoff Christbaum, ab und an ein warmes Duschbad einzunehmen. Die Zuhilfenahme scharfer Reinigungsmittel ist dazu nicht erforderlich. Hat sich tatsächlich die Mieze am Baum entleert, kann man den Urinstein 30min zuvor, mit Sagrotan oder einem günstigen Badreiniger besprühen und lösen. Danach braust man den künstlichen Weihnachtsbaum bei hoher Temperatur mit hartem Strahl gründlich ab. Am besten lässt man ihn hernach in der Duschtasse abtropfen. Die hohe Temperatur im Bad lässt ihn recht schnell trocknen. Bevor er verpackt wird, sollte er vollständig getrocknet sein! Ein kräftiger Regenschauer erfüllt mitunter den selben Zweck. Oft jedoch ist der Schaden dann größer als der Nutzen. Dreck spritzt vom Boden nach oben oder der Weihnachtsbaum wird von einer Windböe erfasst und in die nächste Klärgrube geweht. Da hat man dann auch nichts gekonnt! Ein Dampfreiniger würde die Kunststoffnadeln schmelzen, nicht aber den Dreck entfernen. Ein Hochdruckreiniger ginge zu rabiat zur Sache. Schneespray oder Goldspray müssen nach der Reinigung ggf. neu aufgetragen werden. Wir raten jedoch gänzlich von der Verwendung der giftigen Sprühfarben ab.
Achtung: Günstige Kunststoff Weihnachtsbäume vertragen mitunter nicht einmal ein Duschbad. Sie reagieren gestresst und werfen ihre Nadeln ab. Diese verstopfen dann den Abfluss und rufen den Klempner auf den Plan. Ein hoher Preis ist zwar keine Garantie für einen wasserfesten Weihnachtsbaum, aber ein niedriger Preis garantiert im Allgemeinen für eine schlechte Qualität.

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Die bittere Wahrheit über den künstlichen Weihnachtsbaum

Der künstliche Weihnachtsbaum baut sich nicht von alleine auf. Auch die Demontage mutiert zur Qual. Wer ihn einmal aufgebaut hat, wird den künstlichen Weihnachtsbaum nach einer Saison entsorgen, oder aber aufgebaut in einem Abstellraum verwahren. Wenn der Platz vorhanden ist, kann man die Anschaffung einer Kunststofftanne durchaus in Erwägung ziehen. Das äußere Erscheinungsbild gab in unserem Test, selten Anlass zur Kritik. Nur die innere Schönheit ist halt nicht vorhanden. Dafür fehlen ihm auch die Pestizide, Fungizide und Herbizide des echten Tannenbaums. Pflanzenschutzmittel, Krankheitserreger und Ungeziefer, sind eine Domäne lebender Pflanzen. Die in der Kunststoff Tanne enthaltenen Schadstoffe, entweichen schnell und werden in den Körpern Ihrer Lieben abgebaut. Währenddessen sollten Sie die Weihnachtseinkäufe erledigen. Zum Beispiel könnten Sie kabellose Weihnachtsbaumkerzen für ihren künstlichen Weihnachtsbaum kaufen. Die können Sie im Folgejahr auch am echten Weihnachtsbaum verwenden, sollten Sie das unsägliche Imitat vernichtet haben. Unserer Meinung nach, kann nur ein echter Weihnachtsbaum zu Herzen gehen. Auf Wiedersehen!

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