Die Besten im Kochfelder Test der Stiftung Warentest

Ceranfeld, Induktionskochfeld oder Gas: Welches Kochfeld machte sich im Vergleich am besten und sahnte 2015 den Testsieger Titel ab?

Im Kochfelder Test der Stiftung Warentest ging es nicht nur um die Schädlichkeit elektromagnetischer Wechselfelder neumodischer Induktionskochfelder, aber auch. So schädigen die elektromagnetischen Wellen der Induktionsfelder, das ungeborene Kind schon im Körper des Mannes. Besonders im Körper des Mannes, da dessen dünnwandiger Sack in Höhe des Induktionskochfeldes baumelt. Gut 10cm Abstand sollte der Mann zur Vorderseite des Induktionsherdes einhalten, um die Zellen des Ungezeugten nicht zu schädigen und dessen Eignung als Altersvorsorge nicht in Frage zu stellen. Aus Sicherheitsgründen sollte er sich gänzlich aus der Küche fernhalten und der Frau das Kochfeld überlassen, wurde diese doch ohnehin von Mutter Natur dafür geschaffen. In ihr ist auch der Nachwuchs besser geschützt, weshalb man diesen augenblicklich transferieren sollte, z.B. auf dem Küchentisch, nicht aber auf dem Gaskochfeld. Um die Kochfelder Test 2015Gefahr der Induktionsherde wissend, entscheiden sich noch immer viele Deutsche für ein etabliertes Cerankochfeld, welches mittels Wärmestrahlung etwas langsamer im Vergleich zum Induktionskochfeld, aber dafür jegliches Kochgeschirr zur Weißglut bringt. Nur noch wenige trübe Tassen und lebensmüde Hobbyköche entscheiden sich für das elend lahme aber hoch explosive Gaskochfeld, anstatt sich einfach mit einem Küchenmesser zur Ader zu lassen, um so die Mitbewohner zu verschonen. Sterneköche (ab 3 Sterne) greifen gar zu gerne, zum Tauchsieder mit edler Suppenpatina, um die auf Vorrat produzierte Soljanka, für die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur, auf Temperatur zu bringen. Dieser Verteilung nicht gerecht werdend, fanden sich im Test der Stiftung Warentest, 9 Cerankochfelder, 10 Induktionskochfelder und 3 Gaskochfelder. Ein separater Tauchsieder Test wird später nachgeholt oder aber auch nicht. Fünf der 10 getesteten Induktionskochfelder verfügen über flexible Induktionszonen. Kochfelder mit Flexinduktion erfassen Form und Größe des Kochgeschirrs und setzen ihre Energie passgenau frei. So gelingt auch ein Popcorn im Fingerhut, schnell, günstig und gut.

Welche Kochfeld Empfehlung gibt die Stiftung Warentest?

Wohl um die Effizienz der Frau in der Küche zu erhöhen, propagiert die Stiftung Warentest, den Induktionsherd. Dieser erhitzt das Essen wesentlich schneller und hält die Köchin ordentlich auf Trapp. Ein kleines Päuschen zwischendurch, ist künftig nicht mehr drin. Leider auch keine Denkpause, welche zum Gelingen der Mahlzeit beitragen könnte. Da hat man dann auch wenig von der marginalen Energieeinsparung, im Vergleich zum Cerankochfeld. Das Ceranfeld, immerhin deutlich schneller im Aufheizen von Speisen, im Vergleich zum Gaskochfeld, lässt der Hausfrau genau die Zeit, welche sie zur Kombination der Zutaten benötigt. So gesehen ist das Cerankochfeld perfekt, mutiert aber trotzdem nicht zu unserem persönlichen Testsieger. Wir sind nämlich der Meinung, dass sich die Hausfrau an das höhere Arbeitstempo der Induktionskochflächen gewöhnen und von deren Vorteilen partizipieren kann. Zwar sind wir nicht die Stiftung Warentest, aber es würde uns nicht verwundern, wenn aus deren Testbericht (nachzulesen im Testheft 02-2015), ebenfalls ein Induktionskochfeld als Testsieger hervor gegangen wäre. Da wir nicht zu jenen Spitzenverdienern gehören, welche sich ein Induktionskochfeld kaufen können, fehlt uns auch das Geld für die Zeitschrift Test 02-2015. Der Kochfeld Testsieger der Stiftung Warentest, bleibt somit für uns im Verborgenen. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn immerhin hat die Stiftung Warentest, die Namen der 22 getesteten Kochfelder öffentlich benannt. So konnten wir uns für Sie, auf die Suche nach den Erfahrungsberichten unabhängiger Hausfrauen begeben, um uns deren Erfahrungen zu nutze zu machen. Schließlich ist es ein qualitativer Unterschied, ob Küchenherde im Test der Stiftung Warentest, von 20 Tütenkleber beäugt, oder daheim von 20.000 Hausfrauen über Jahre malträtiert werden. Schon Oskar Lafontaine bemerkte einst: "Ein Spitzenkoch leistet mehr als mancher Sesselfurzer". Seine Hommage an die Hausfrau macht unserer Meinung nach durchaus Sinn, denn die jahrelangen Erfahrungen eines Heimchens am Herd, sind im Vergleich zum Geschreibe der Stiftung Warentest, Goldes wert. Womit wir die Kompetenz der Stiftung Warentest nicht anzweifeln möchten. Wir können sie nur nicht bestätigen, waren wir doch nicht bereit, 2,50 EUR für den Download deren Kochfeld Testberichtes zu berappen. Dabei wäre es in diesem Falle gar nicht so verkehrt gewesen, sich den Testbericht zu kaufen:
 

Erfahrungsberichte zu den getesteten Kochfeldern

Leider testete die Stiftung Warentest, wieder einmal sehr teure und deshalb kaum verbreitete Kochfelder. Andere Kochfelder wiederum, sind noch nicht sehr lange am Markt, was das Finden fundierter Erfahrungsberichte in repräsentativer Anzahl erschwerte. Nur wenn zu einem Kochfeld mehrere unabhängige Erfahrungsberichte, idealerweise mit entsprechenden Langzeiterfahrungen verfügbar sind, sollte man dessen Kauf in Erwägung ziehen. Da zu den Testteilnehmern am Kochfeld Test der Stiftung Warentest, oftmals keine oder nur sehr wenige Erfahrungsberichte unabhängiger Herdheimchen vorlagen, kamen wir nicht umhin, unseren eigenen Testsieger zu küren. Das unserer Meinung nach beste Kochfeld, resultiert aus den positiven Erfahrungswerten seiner Nutzer. Aufgrund der potentiellen Gefahren, welche von einem Gaskochfeld ausgehen, ernannten wir kein Solches zum Testsieger. Je nach Kochgeschirr-Situation, kann ein Ceranfeld oder aber ein Induktionskochfeld, für Sie die beste Lösung darstellen. Der Zukunft zugewandt, ernannten wir ein Induktionsfeld zum Testsieger. Dabei achteten wir unter anderem, auf ein faires Preis-Leistungsverhältnis, auf eine zweckmäßige Ausstattung und auf das reichhaltige Vorhandensein, positiver Erfahrungsberichte.

In der folgenden Tabelle listen wir die von der Stiftung Warentest geprüften Herdplatten, in alphabetischer nicht wertender Reihenfolge auf, und verknüpfen diese, mit den Erfahrungsberichten unabhängiger Hobbyköche. Es ist nicht auszuschließen, dass auch der eine oder andere Spitzenkoch, seine Erfahrungen in einer Rezension nieder schrieb. Gut so! Erfahrungsberichte sind jedoch nur dann von Wert, wenn sie über eine gewisse Länge und inhaltliche Tiefe verfügen. Achten Sie auf eben solche Meinungsbekundungen und ignorieren Sie flotte 5-Sterne Dreizeiler. Der Wahrheitsgehalt eines Erfahrungsberichtes, ergibt sich aus seinem fundierten Inhalt, aus sachlicher situationsbezogener Kritik und aus einer bildhaften eigenen Sprache.

Induktions-Kochfelder

Ceran-Kochfelder

Gas-Kochfelder 02/2015

AEG HK654250XB ** AEG HK654070XB * Amica KMG 13168 F
AEG HK764403XB Amica KMC 13284 E Bosch PRP626B70E *
Bosch PIB645B17E * Beko HIC 64503 TX Siemens ER626PB70D
Gaggenau CX480100 * Bosch PKN645D17 ** Herdplatten
Ikea Folklig (502.916.19) * Constructa CA323352 *
Miele KM 6117 * Ikea Daglig (702.228.18) * -
Miele KM 6347 * Miele KM 5812 * Tauchsieder
Neff T54T86N2 Siemens ET645HN17 **
Siemens EH645BB17 ** Zanussi ZEV6646XBA * -
Siemens EH675FN27E **  

* unbekanntes Kochfeld und/oder keine Erfahrungsberichte verfügbar (Stand: 12.02.2015)
** in Ermangelung passender Rezensionen, Erfahrungsberichte zu einem ähnlichen Kochfeld des gleichen Herstellers

Das beste Kochfeld für Sie

Siegt im Kochfeld Test der Stiftung Warentest auch ein Induktionskochfeld und hauen wir auch in die gleiche Kerbe, so erfüllt ein Elektrokochfeld mit 4 geriffelten Herdplatten, zumeist den gleichen Zweck. Angeben kann man damit nicht und auch das Wohnambiente wird durch die rostanfälligen Herdplatten nicht gehoben. Dafür sind die Herdplatten sehr robust und günstig erhältlich. Ein Cerankochfeld ist eine gute und herzeigbare Alternative, auch für jene, welche Angst vor elektromagnetischer Strahlung haben.
Vom Gaskochfeld sollte man sich fernhalten, so weit wie möglich. Ein Gasaustritt führt zunächst zur Kohlenmonoxidvergiftung und schließlich zur Detonation. Nur wenn dies gewollt, können wir ihnen den Gasherd ans Herz legen. Alternativ können Sie die Gefahren reduzieren, indem Sie das Gas an der Austrittsstelle, zeitnah entzünden. Nicht immer denkt man daran, also Hände weg von Gasherd & Gasfeld!
Wenig Sinn macht es unserer Meinung nach, zum Induktionsfeld zu greifen, wenn das vorhandene Kochgeschirr nicht dafür geeignet. In diesem Falle greifen Sie am besten zum Ceranfeld und achten in den kommenden Jahren darauf, dass Sie nur noch Induktionsfeld geeignetes Kochgeschirr kaufen. Dann können Sie beim nächsten Mal, wenn Ihr neues Ceranfeld in 15 Jahren kaputt gegangen ist, immer noch zum neumodischen Induktions-Kochfeld greifen. Bis dahin sollte auch mehr über die Spätfolgen für die Gesundheit, hervorgerufen durch elektromagnetische Wellen, bekannt sein. Mittelfrequente Magnetfelder welche in den Topf eindringen, um dessen Inhalt mittels elektrischer Ströme zu erhitzen, verursachen leider auch elektromagnetische Wechselfelder im Umfeld der Induktionskochfläche. Das Bundesamt für Gesundheit schreibt dazu: "Ob die Magnetfelder von Induktionskochherden ein Gesundheitsrisiko darstellen, ist nicht bekannt.". Vor 60 Jahren schrieb das Reichsamt für Volkshygiene, etwas Ähnliches über Asbest-Topflappen. Immerhin gibt das Bundesamt auch Empfehlungen, für die sichere Nutzung der Induktionskochfelder:

Sicherheitsempfehlungen für die Nutzung von Induktionskochstätten

  • bedecken Sie Ihre Blöße mit einer Bleischürze, oder stellen Sie sich rückwärts zum Herd

  • verwenden Sie keine krummbödigen oder sonstig defekten Kochgefäße

  • wählen Sie von der Größe her, zur Kochzone passendes Kochgeschirr

  • nutzen Sie in erster Linie die hinteren Kochzonen, die vorderen nur bei reduzierter Leistung

  • verwenden Sie für das Kochen mit Induktion geeignetes Kochgeschirr, mit ferromagnetischem Eisenboden  (Rührwerkzeuge dürfen nicht aus Metall sein!)

  • gliedern Sie Personen mit Herzschrittmacher oder Defibrillator aus dem Haushalt aus

Anhand der Sicherheitsempfehlungen können Sie sehen, dass über die wahren Gefahren der Induktionsflächen in der Küche, noch so gut wie gar nichts bekannt ist. Von der Ungefährlichkeit elektromagnetischer Wechselfelder, in einem Abstand von 5-10cm zu sprechen, erachten wir als grob Fahrlässig. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko für sich und seine Familie eingehen möchte. Das gute alte Cerankochfeld ist keine schlechte Alternative! Mahlzeit!

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