Die besten Drohnen aus dem Test der Stiftung Warentest 12-2017

10 Quadrocopter im Vergleich & unser Drohnen Testsieger 2018

Im Drohnen Test 12-2017 suchte die Stiftung Warentest die Testsieger unter den etwas größeren, aber weniger als 2kg schweren Qaudrocoptern. Akkubetriebene Drohnen welche man in Ergänzung zur 4k-Kamera auch mit Raketen bestücken kann, um bei Bedarf damit die Nachbarschaft zu befrieden. Noch kann sich kaum ein Hauseigentümer eine derart bewaffnete Drohne kaufen, aber schon in wenigen Jahren werden sich die Gerichte ausnahmslos mit Rechtsverletzungen durch Quadrocopter und deren Drohnen Test der Stiftung WarentestCrashpiloten befassen. Der Stiftung Warentest ging es deshalb nicht nur darum, den besten Quadrocopter aus dem Drohnen Test 12-2017 zum Testsieger zu küren, sondern auch um das Gefahrenpotential der UFOs. Immerhin konnten die besten Drohnen im Test, dank GPS und einer großen Anzahl von Sensoren, mit einer gewissen Flugsicherheit aufwarten. Die größte Gefahr resultiert wohl aus der Luftüberwachung durch Drohnen und der damit verbundenen Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Auch wenn Drohnen fremdes Territorium nicht überfliegen dürfen, so können sie doch trotzdem bei entsprechender Flughöhe, nahezu jeden Winkel des Nachbargrundstückes überblicken, filmen und die Aufnahmen von den Nackedeis am Pool live ins Netz stellen. So lässt auch der Pädophile von heute, erst die Drohne und dann den Drachen steigen. Ein Personenkreis der in seiner Anzahl nicht zu unterschätzen ist und neben den zahlreichen Voyeuristen einen Großteil der Drohnen Käufer aus machen dürfte. So gesehen macht sich der Quadrocopter Test der Stiftung Warentest sicher bezahlt und sollte seine Abnehmer finden. Doch hat die Stiftung Warentest tatsächlich die beste Drohne zum Testsieger ernannt? Wir wollten dies wissen und haben uns nach unabhängigen Erfahrungsberichten und Testvideos zu den getesteten Drohnen umgeschaut.

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Eigenschaften und Einsatzbereiche der von der Stiftung Warentest getesteten Drohnen

Gefahren I Testbericht Stiftung Warentest I Testsieger 12-2017Unser Quadrocopter Testsieger 2018 I Drohnen Testvideos I Versicherungspflicht

Die Stiftung Warentest testete im Drohnen Test 12/2017 insgesamt 10 Quadrocopter mit einem Abfluggewicht von unter 2kg. Für keinen der getesteten Quadrocopter benötigt der Steuermann einen Drohnen-Führerschein (Kenntnisnachweis). Während 7 der zum Vergleich angetretenen Drohnen ein GPS-Navigationssystem besaßen, in einem Fall sogar durch Glonass ergänzt, wagten sich 3 der Quadrocopter ohne Navi zum Test. Letztere hatten es schwer die Stellung zu halten und eine sanfte Landung hinzulegen. Der kleinste Luftzug zwingt den Steuermann zur Korrektur und lässt bei ihm den Wunsch nach einer Drohne mit Navi aufkommen. Schnell war klar, dass der Drohnen Testsieger 12-2017 nicht ohne Satelliten-Navigation daher fliegen würde. Neben dem Fluggerät an sich, nahmen sich die Testpiloten der Stiftung Warentest auch die Kameras der Quadrocopter vor. Die Unterschiede waren enorm, nicht nur im direkten Vergleich der Auflösung (HD/FullHD/4k-UHD), sondern auch in Punkto Bildstabilisierung, Bildrauschen, Kontrast und Farbdarstellung. Gerade die Drohnen-Kameras günstiger Kamera-Drohnen ließen einige Wünsche offen. Andere Quadrocopter machten es besser und lieferten beeindruckende 4k- oder FullHD-Videos ab. In ihrer Eigenschaft als Gemüsezerkleinerer konnten die meisten Quadrocopter überzeugen und ein gutes Testergebnis einfliegen. Möhren sollte man nicht in Gürtelhöhe scheibieren, sonst tut der Mann sein Gemächt riskieren!
Die 10 im Drohnen Test der Stiftung Warentest gegenübergestellten Quadrocopter dienen in erster Linie der Freizeitgestaltung im privaten Bereich. Die besten Drohnen unterdes, so auch die Testsieger Quadrocopter, können durchaus für höhere Aufgaben, auch im gewerblichen Bereich herangezogen werden. Vorraussetzung dafür ist ein ruhiges Flugverhalten und ein ordentliches Kameraresultat. Im Folgenden möchten wir einige Anwendungsbereiche der besseren Drohnen vorstellen:

Aufklärung und Überwachung durch Kamera-Drohnen

Luftaufklärung und Luftüberwachung sind die wohl beliebtesten Einsatzbereiche der meisten Quadrocopter Piloten, sieht man mal vom eigentlichen Flugvergnügen ab. Bei der Luftaufklärung geht es in erster Linie um die Überwachung der Nachbarschaft, auch wenn man deren Grund und Boden nicht überfliegen darf. An der Grundstücksgrenze entlang geflogen, kann man trotzdem jeden Winkel des benachbarten Grundstücks überblicken. Befindet sich das Badezimmer auf der richtigen, dem eigenen Grundstück zugewandten Seite, bietet es sich zudem an, die Nachbarin unter der Dusche zu beobachten, zu filmen und die Aufnahmen in sozialen Netzwerken zu teilen. Dabei gilt es die Gesetze des jeweiligen Landes zu beachten! Wurde das Badezimmerfenster nicht mit einem Zugangscode gesichert (Jalousie geschlossen), will es die Nachbarin nicht anders. Trotzdem sollte man vorsichtig agieren, da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Grundsatzurteile vorliegen, welche eine derartige Form der Luftaufklärung erlauben. In einem ganz anderen und doch ähnlich gelagertem Fall hat das Landgericht Wuppertal entschieden, dass die Nutzung eines fremden unverschlüsselten WLAN nicht strafbar ist. Kann man also vom unverschlüsselten WLAN des Nachbarn gebrauch machen, warum sollte man sich dann nicht am frei zugänglichen Anblick der Nachbarsgattin erfreuen dürfen? Fliegen Sie aber auf keinen Fall mit Ihrer Drohne durch das geöffnete Badezimmer-Fenster! Das Objektiv könnte beschlagen.
Wenn die lieben Kleinen derart mit ihrer Drohne verfahren, bekommt das Wort "Luft-Aufklärung" eine ganz andere Bedeutung. Deren Vorteil ist ggf. die nicht bestehende Strafmündigkeit. Erst mit Vollendung des 13. Lebensjahres sind die Kinder keine Kinder mehr (in Deutschland) und können für ihr Bestreben nach Aufklärung bestraft werden. Das heißt aber in keinem Falle, dass der Vater seine Kinder vorschicken darf, um sich später an den Videos zu vergnügen. Dies zöge noch ganz andere Straftatbestände nach sich.

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Landwirtschaft im weiteren Sinne - Der Anbau verbotener Früchte

Speziell im privaten Gartenbau gibt es "Plantagen", mit welchen man nicht gerne in Verbindung gebracht wird. Derlei Anbauflächen, mitunter in Waldlichtungen angelegt, lassen sich prima mit den von der Stiftung Warentest getesteten Drohnen überwachen. Insbesondere Quadrocopter mit GPS-Unterstützung bieten sich an, derlei Flächen ohne direkte Sichtverbindung die beste Drohne 2018regelmäßig zu überprüfen. So lässt sich nicht nur der Entwicklungszustand der Pflanzen einschätzen, sondern auch der Pflanzenfraß durch Vögel und Pilzsammler unterbinden. Stellt man mit Hilfe der Drohne fest, dass die Luft rein ist, kann man die Anbaufläche persönlich aufsuchen, um die Pflanzen zu wässern, Maßnahmen des Pflanzenschutzes zu ergreifen oder die Ernte einzufahren. Kleinere Erntemengen können risikolos mit der Drohne nach Hause, oder direkt zum Endverbraucher geflogen werden.
Größere Drohnen eignen sich darüber hinaus auch zur direkten Bewirtschaftung der Plantagen. So werden die Anbauflächen der "Großen Fische" schon heute mittels Drohnen gewässert, gedüngt und mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Spezielle Erntedrohnen kappen die Blüten, trocknen sie mittels Rotor und verarbeiten sie noch in der Luft zu Plätzchen, Rauchwaren und Medizinprodukten. Der Abtransport der Ernte erfolgt mit Großraumdrohnen, ggf. sogar mit Anhänger. Die Auslieferung der fertigen Spezialitäten zum "Zwischenhändler", erfolgt ebenfalls standardmäßig mit Transport-Drohnen. Die 10 von der Stiftung Warentest getesteten Drohnen bieten unterdes eine viel zu geringe Nutzlast, um im Konzert der Großen mitspielen zu können. Für den Eigenanbau und zur Sicherung des Eigenbedarfs sollten zumindest die 3 besten Quadrocopter aus dem Test der Stiftung Warentest 12-2017 hervorragend geeignet sein. Einzig die Drohnen-Kennzeichnungspflicht gefährdet die dringend notwendige Anonymität, zumindest wenn man ihr pflichtgemäß nachkommt und die richtige Anschrift am Quadrocopter vermerkt.

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Kriminalitätsbekämpfung mit Hilfe von Drohnen

Die Amis machen´s vor, die Deutschen nach. Eignen sich Drohnen im privaten Bereich prima zur Durchführung krimineller Handlungen, so werden die quirligen Quadrocopter von der Staatsmacht immer häufiger zur Bekämpfung der Kriminalität hergenommen. Idealerweise treffen dabei böse Drohnen auf gute Drohnen und fechten einen interessanten Stellvertreter-Krieg am Himmel aus, welchen es sich lohnt zu beobachten.
Während der Ami die Drohne heute schon dazu nutzt, den Feind am Boden in mundgerechte Fetzen zu zerledern, geht der deutsche Überwachungsstaat noch vergleichsweise zimperlich zur Sache. Er macht seinem Namen alle Ehre und nutzt den Quadrocopter in erster Linie zur Überwachung, Einsatzplanung und zur Aufspürung krimineller Subjekte, mitunter aber auch zur Suche vermisster Personen. Für weitergehende Maßnahmen der "Kriminalitätsbekämpfung" mittels Kamera-Drohnen, gilt es zunächst einmal die Persönlichkeitsrechte aufzuweichen, was aber dank der großen Endloskoalition und der faktischen Abschaffung der Demokratie kein Problem sein dürfte. Schon in wenigen Jahren sollte ein Handtaschendieb auch in Deutschland, an Ort und Stelle mittels Drohne gerichtet werden  können, ohne dabei den Inhalt der Handtasche zu gefährden.
Die 10 von der Stiftung Warentest getesteten Drohnen, eignen sich eher zur Nutzung auf der falschen Seite des Gesetzes. Die Bestückung der getesteten Quadrocopter mit größeren Waffensystemen, scheitert an der zu geringen Nutzlast der Drohnen. Die große Lautstärke der Quadrocopter würde eine verdeckte Überwachung Krimineller erschweren. Obwohl einige der 10 getesteten Quadrocopter eine recht hohe Flughöhe ermöglichen und mit ausgezeichneten Kameras gesegnet sind, eigneten sie sich nur bei geringer Flughöhe zur Überwachung, wobei dann der Geräuschpegel zum Problem werden würde. Zur effektiven Überwachung aus großer Höhe, bräuchte es Drohnen-Kameras mit großen Zoom-Objektiven. Diese täten den Quadrocopter deutlich erschweren und bürokratische Hemmnisse mit sich bringen.

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Bestandsaufnahmen mittels hochauflösender Kamera-Drohnen

Baufirmen, Immobilienmakler und Bauämter nutzen immer häufiger Kamera-Drohnen mit hochauflösenden Drohnen-Kameras, um den baulichen Ist-Zustand eines Objektes zu erfassen und um unwegsames Gelände zu kartografieren. Angebots- und Aufmasserstellungen lassen sich anhand der getätigten Aufnahmen erleichtern. Ganze Pläne können mit Hilfe der gesammelten Daten erstellt werden. Speziell in unsicherem Terrain lässt sich mit Hilfe von Drohnen ein erster Überblick verschaffen, anhand dessen die weitere Vorgehensweise geplant werden kann.
Während jene Drohnen ohne GPS an Bord gänzlich ungeeignet sind, präzise Bestandsaufnahmen zu erfassen, eignen sich die besten Quadrocopter aus dem Test der Stiftung Warentest auf jeden Fall dazu! Deren ruhiges und GPS stabilisiertes Flugverhalten, ergänzt von messerscharf aufzeichnenden FullHD- und teilweise sogar UHD-Kameras, prädestiniert die sanftmütigen Quadrocopter geradezu für den professionellen Drohnen Einsatz.
Aufgrund beschränkter wenn auch guter Reichweite, eignen sich die getesteten Drohnen jedoch nur zur Erfassung einzelner oder weniger nah beieinander liegender Objekte. Die Kartografierung ganzer Landstriche, Regionen und Naturschutzgebiete erforderte eine deutlich größere Drohnenreichweite, aber auch eine größere Reichweite der Fernsteuerung. Auch dafür gibt es geeignete Drohnen, welche längst nicht mehr nur dem Militär vorbehalten sind, aber dem Privatmann und auch dem kleinen Geschäftsmann vorenthalten bleiben. Der hohe Preis jener Drohnen ist dabei das kleinere Problem. Die notwendigen Sicherheitsbestimmungen und bürokratischen Restriktionen stellen die größeren Hürden dar. Zum Betrieb jener deutlich schwereren Quadrocopter braucht es nicht nur einen Kenntnisnachweis, sondern auch eine behördliche Erlaubnis zum Aufstieg. Laut Drohnen-Verordnung dürfen auch solche Fluggeräte nur auf Sicht geflogen werden, so dass der Steuermann mit einem Heißluftballon hinterher gurken müsste.

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Gefahren durch Drohnen und deren Begegnung

Anwendungsbereiche I Drohnen Test 12/2017 I Testsieger der Stiftung Warentest I Unser Drohnen Testsieger 2018 I Testvideos I Pflichtversicherung?

Drohnen haben etwas Bedrohliches an sich. Deshalb nennt man sie Drohnen. Ersonnen wurden sie von untapferen Kriegern und entwickelt von skrupellosen Wissenschaftlern. Das Ziel bestand darin, den Feind zu vernichten, ohne die eigene Haut zu gefährden. Erste Kameradrohnen dienten der militärischen Aufklärung und zur Vorbereitung eines konventionellen Angriffs. Waren sie ursprünglich dem Militär vorbehalten, so kann sich heute jeder Piesepampel eine Drohne kaufen und eine Armee aus Quadrocoptern zusammen stellen. Nicht einmal ein Altersnachweis ist beim Kauf eines Multicopters zu erbringen. Dieser wäre unserer Meinung nach dringend notwendig, denn auch wenn die frei verkäuflichen Drohnen in ihrer Grundausstattung nicht mit Munition bestückt sind, kann schon der Flugkörper an sich großen Schaden anrichten. Auch die Drohnen-Kamera kann Menschen vernichten, wenn deren Aufnahmen die Abgelichteten in kompromittierender Situation zeigen und ins Internet gestellt werden. Nicht zuletzt unsere lieben Kleinen drohen zum Lustobjekt pädophiler Drohnen Voyeuristen zu werden. Anstößige Videosequenzen duschender Nachbarsfrauen sind fast schon normal und erregen nur noch wenig Empörung.
Auch wenn die besten Drohnen dank GPS Navigation und Annäherungssensoren eine gute Flugsicherheit bieten, sind Flugunfälle und Drohnen Abstürze an der Tagesordnung. Selbst die besten Drohnen können grobe Fehler eines unbedarften Piloten nur bedingt ausgleichen. Oftmals besitzen gerade Anfänger eine sogenannte Einsteiger Drohne, welche allenfalls von Profis, nicht aber von Neulingen beherrscht werden kann. Die Folgen sind Kollisionen in der Luft und unsanfte Landungen. Dank gyroskopischer Flugstabilisierung der Quadrocopter, beobachtet man Drohnen Abstürze mit Todesfolge eher selten.
Eine weitere Gefahr resultiert aus fachlich, aber nicht persönlich geeigneten Drohnen Piloten. Diese sind nicht nur in der Lage eine Drohne ins "Ziel" zu steuern, sondern tun dies auch. Auch wenn der Gesetzgeber keine Terroranschläge unter Zuhilfenahme von Drohnen verhindern kann, sollte er doch die große Anzahl an gesellschaftlich Benachteiligten, Voyeuristen und Psychopaten, von der Nutzung eines Quadrocopters als ferngesteuerte Waffe abhalten können. Wir empfehlen dazu die folgenden Maßnahmen:

Drohnen Führerschein und / oder Flugsicherheitstraining

Einen Kenntnisnachweis zur sachgerechten Führung eines Quadrocopters braucht es erst ab einem Drohnen Gewicht von 2kg. Alle 10 von der Stiftung Warentest getesteten Quadrocopter bleiben unter dieser Grenze und können somit ohne Drohnen-Führerschein geflogen werden. Dies erachten wir als sehr bedenklich. Lediglich Mini-Drohnen unter 100g Fluggewicht, wie sie von Kindern zum spielen auf dem eigenen Grundstück hergenommen werden, stellen weder eine Gefahr für Mensch und Tier, noch für den Besitz anderer dar. Ein Kenntnisnachweis zum Führen einer Mini-Drohne sollte also allenfalls den Eltern erbracht werden müssen. Die 10 Drohnen aus dem Quadrocopter Test der Stiftung Warentest bleiben teilweise nur sehr knapp unter der magischen 2kg Grenze, über welcher ein Drohnenführerschein (Kenntnisnachweis) erforderlich ist. Doch auch wenn eine Kameradrohne nur 500g wiegt, kann aus deren Fehlhandhabung ein großer materieller und gesundheitlicher Schaden resultieren. Deshalb erachten wir zumindest ein Flugsicherheitstraining als zwingend notwendig, möchte der angehende Drohnen Pilot ein UFO über 100g Gesamtgewicht im Luftraum bewegen. Insbesondere bei schwereren Drohnen empfehlen wir darüber hinaus eine sinnvolle Altersbeschränkung. Einen Führerschein wie er zur Führung eines PKWs erworben werden muss, hielten wir unterdes für etwas übertrieben und zu teuer. Wichtiger wäre es unserer Meinung nach, das Flugsicherheitstraining mit folgenden Maßnahmen zu kombinieren:

Erweitertes Führungszeugnis für Piloten einer Kamera-Drohne

Nicht selten wird die Drohne von Pädophilen und anderen Sexualstraftätern als voyeuristisches Werkzeug missbraucht. Zwar eignet sich die Kamera-Drohne aufgrund ihrer Lautstärke nur bedingt zur Beobachtung unschuldiger Heranwachsender, aber über Gehörlosenschulen und Gehörlosenkindergärten ist der Luftraum mittlerweile dermaßen überfüllt, dass kaum noch ein Sonnenstrahl hindurchdringen kann. Um dies künftig zu unterbinden, sollte jeder Pilot einer Kameradrohne, ein erweitertes Führungszeugnis vorweisen können, sei es beim Kauf der Drohne oder bei einer späteren Kontrolle des Quadrocopter-Piloten durch die Polizei. Leider stößt diese Forderung nicht nur bei den Betroffenen auf taube Ohren und so können jene Ferkel weiter masturbieren, während die Kamera-Drohne dank GPS die Stellung hält und das Live-Bild via WLAN zum Tablet des Pädophilen oder direkt zu einschlägigen Internetportalen übermittelt.
Während Straftaten je nach Art und Schwere 3, 5 oder 10 Jahre nach Urteilsverkündung verjähren und nicht mehr im normalen Führungszeugnis des Verbrechers auftauchen, listet das erweiterte Führungszeugnis, Sexualstraftaten auch nach deren Verjährung auf. Das erweiterte Führungszeugnis muss z.B. vorgelegt werden, wenn man sich als Erzieher oder Lehrer an einer Gehörlosenschule bewerben möchte. Warum also nicht auch, wenn man mit einer Drohne darüber hinweg fliegen möchte? Unserer Meinung nach sollte jeder Drohnenpilot der eine FullHD- oder 4k-Kameradrohne besitzen und führen möchte, ein erweitertes Führungszeugnis, natürlich ohne einschlägige Eintragungen, vorweisen können!
Sicherheitshalber sei an dieser Stelle angemerkt, dass man derzeit kein Führungszeugnis vorlegen muss, möchte man sich eine Drohne kaufen. Zugunsten einer florierenden Wirtschaft erlaubt sich der Staat eine zweifelhafte Doppelmoral zulasten unserer lieben Kleinen, aber auch besseren Hälften. Unter der Dusche stehend, sind nämlich auch unsere lieben Frauen betroffen, wenn die Badezimmer-Jalousie nicht geschlossen wurde.

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Medizinisch-Psychologische Untersuchung der Drohnen Piloten

Vor Absolvierung der Fahrschule hat jeder angehende Fahrzeuglenker eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung über sich ergehen zu lassen. Nach erfolgreicher Führerscheinprüfung unterliegt er einer 3-jährigen Probezeit. Auch wenn er seinen Führerschein erst nach der Probezeit versäuft, muss er vor dem Widererwerb der Fahrerlaubnis zum "Idiotentest" (MPU). Ein Fahrzeug ist in den falschen Händen eine gefährliche Waffe und sei es auch noch so klein. Was für Moped, PKW und LKW gilt, gilt für die Drohne umso mehr. Mit A-, B- oder C-Wäffchen bestückt, kann ein Quadrocopter ganze Quadratmeter unbewohnbar machen. Aus diesem Grunde sollte sich unserer Meinung nach, schon der angehende Drohnen-Pilot einer umfassenden Tauglichkeitsuntersuchung unterziehen müssen. Hierbei sollte insbesondere seine "persönliche Eignung" zum Führen einer Drohne hinterfragt werden. Psychische Auffälligkeiten könnten im Rahmen einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung rechtzeitig erkannt werden, und geeignete Maßnahmen, bis hin zum Verbot des Führens einer Drohne nach sich ziehen. Voyeuristen, Psychopaten und Computerspiel-Geschädigte könnten so von größeren Straftaten abgehalten werden. So manch ein "Unfall", Mord oder Missbrauch von Persönlichkeitsrechten könnte so verhindert werden.
Die derzeitige Praxis sieht leider anders aus. Vom unreifen Kleinkind bis hin zum senilen alten Sack, kann jedes noch so kranke Gemüt einen Quadrocopter kaufen, befehligen und zur Befriedigung seiner abartigen Gelüste hernehmen. Im besten Falle säbelt er sich mit dem Propeller des in Gürtelhöhe fliegenden Quadrocopters die eigene Mohrrübe ab, wie die Stiftung Warentest in ihrem Drohnen Test 12-2017 richtigerweise angemerkt hat. Die Jungs haben halt Humor! Doch wir nehmen die Sache nicht so leicht. Wir fordern von der Politik geeignete Maßnahmen, um persönlich nicht geeignete Personen rechtzeitig erkennen und vom Führen einer Drohne abhalten zu können!

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Kleiner Waffenschein & Waffenbesitzkarte für Drohnen Piloten

Ich weiß noch genau wie es war, als ich als kleiner Dreikäsehoch meinem Großvater mit der Schreckschusspistole eine Gaspatrone ins Gesicht schoss. Er amüsierte sich darüber köstlich und hat sich ein paar Freudentränen aus den Augen gewischt. Hätte ich ihm stattdessen eine 2kg Drohne gegen den Kneisel gesteuert, wäre ihm sicher das Lachen vergangen. Damals gab es weder kleine Waffenscheine noch Drohnen. Heute braucht man für jede 6mm Schreckschusswaffe einen kleinen Waffenschein, für jede noch so große Drohne aber keinen. Ist das nicht verrückt?
Anders als das Auto, für welches so manch ein Verkehrsopfer auch einen Waffenschein begrüßen täte, wird die Drohne ferngesteuert. Daraus ergeben sich gegenüber dem Auto zwei Besonderheiten. Der Drohnen-Schütze agiert anonym und kann für seine Taten nicht belangt werden. Dadurch sinkt die Hemmschwelle. Des weiteren hindert ihn kein Selbsterhaltungstrieb an der Nutzung seines Quadrocopters als Waffe. Sogar der religiös verseuchte Autofahrer unterliegt seinem Selbsterhaltungstrieb, welcher ihn in aller Regel von der Nutzung seines Fahrzeugs als Waffe abhält (leider nicht immer). Abgesehen davon sind Fahrzeug und Fahrzeughalter ohnehin registriert, so dass sich eine Waffenbesitzkarte für den PKW erübrigt.
Bei der Drohne sieht die Sache anders aus. Sie unterliegt zwar der Kennzeichnungspflicht, so sie ein Gewicht von mehr als 250g auf die Wage bringt, aber daraufhin überprüft oder gar registriert wird die Drohne nicht. Was hindert einen Schelm oder potentiellen Amokflieger daran, anstatt seiner die Adresse seines "besten Freundes" an die Drohne zu tackern? Das Gesetz tut es zwar, aber es fehlt das geeignete Instrument zur Durchsetzung der Kennzeichnungspflicht. Unserer Meinung nach braucht es eine Drohnen-Zulassungsstelle, bei der jede Drohne samt Drohnenhalter registriert werden muss. Ein von der Drohnen-Zulassungsstelle zu erteilendes amtliches Drohnenkennzeichen, sollte schon vor der Auslieferung eines Quadrocopters vom Händler beantragt werden müssen, so dass im Falle eines Flugunfalls oder einer Rechtsverletzung klar ist, wem das UFO gehört. Zusätzlich dazu sollte der Drohnenpilot ein amtliches Dokument mit sich führen müssen, welches ihn als Eigner der Drohne ausweist. Ob man dieses Dokument als Waffenbesitzkarte oder Drohnenzulassung tituliert, ist letztlich Jacke wie Hose.

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10 Drohnen im Test der Stiftung Warentest

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10 Drohnen zu Preisen zwischen 125 und 1940 EUR hat die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Testbericht bewertet. Die Produktbezeichnungen der zum Test angetretenen Quadrocopter konnten wir den Internetseiten der Stiftung Warentest entnehmen. So sparten wir uns das Geld für den Kauf des Drohnen Testberichtes, denn mit Hilfe der Produktbezeichnungen konnten wir nach unabhängigen Erfahrungsberichten Ausschau halten. Obwohl insbesondere die besseren Quadrocopter allesamt sehr teuer sind, konnten wir uns vor der großen Anzahl an unabhängigen Erfahrungsberichten kaum retten. Unabhängige Drohnen Erfahrungen erscheinen uns wichtiger als jeder Testbericht. Die Erfahrungswerte des Bodenpersonals ermöglichten es uns, das Testergebnis der Stiftung Warentest zu verifizieren und hier und da kritisch anzuzweifeln. Wie so häufig sahen wir uns anhand der vorliegenden Drohnen-Erfahrungsberichte genötigt, unseren eigenen Testsieger zu küren. Davon ab möchten wir die 10 von der Stiftung Warentest getesteten Drohnen im Folgenden benennen und mit den vorhandenen Erfahrungsberichten verknüpfen. Die Benennung der zum Quadrocopter Vergleich der Stiftung Warentest angetretenen Drohnen erfolgt in alphabetischer, nicht wertender Reihenfolge. Die 3 besten Drohnen werden etwas weiter unten separat aufgeführt, gefolgt vom unserer Meinung nach besten Quadrocopter 2018.

7 Drohnen mit GPS-Navigation im Test 12/2017

DJI Mavic Pro Testvideos und Erfahrungsberichte DJI Mavic Pro (Testvideo)

Erfahrungsberichte

DJI Phantom 4 pro + Erfahrungen und Testvideos DJI Phantom 4 pro + (Testvideo)

Erfahrungsberichte

GoPro Karma Erfahrungswerte und Beispielvideos GoPro Karma (Testvideo)

Erfahrungsberichte

Jamara Payload GPS Altitude FHD Wifi AHP+ Camera Testvideo Jamara Payload GPS Altitude FHD Wifi AHP+ Camera (Testvideo) Erfahrungsberichte*
unser Drohnen Testsieger Parrot Bebop 2 Parrot Bebop 2 FPV (Testvideo)

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte und Testvideos zur Revell Control GPS Quadrocopter Pulse FPV Revell Control GPS Quadrocopter Pulse FPV (Testvideo)

Erfahrungsberichte

Yuneec Typhoon Q500 4K Erfahrungen und Beispiel-Videos Yuneec Typhoon Q500 4K (Testvideo)

Erfahrungsberichte

3 Quadrocopter ohne Navigationssystem im Test

Amewi Tercel Cradle Head FPV Test Amewi Tercel Cradle Head FPV Erfahrungsberichte*
Conrad Reely Blackster R7 2.0 FPV WiFi RTF Conrad Reely Blackster R7 2.0 FPV WiFi RTF Erfahrungsberichte*
Erfahrungen zur Syma X8HW Drohne und ein Testvideo Syma X8HW (Testvideo)

Erfahrungsberichte

* keine Erfahrungsberichte verfügbar (Stand: 10.01.2018)

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Die besten Drohnen laut Stiftung Warentest 12/2017

Gefahren I Verwendung I Testbericht Stiftung Warentest I Pflichtversicherung für DrohnenUnser Drohnen Testsieger 2018 I Quadrocopter Testvideos

Wie so oft hat die Stiftung Warentest ihre Testsieger über diverse Presseorgane verlauten lassen, um Interessenten zum Kauf des Drohnen Testberichtes zu animieren. Unserer Meinung nach kann man sich den Drohnen Test kaufen ohne es zu müssen, denn die im Folgenden verlinkten Erfahrungsberichte zum Quadrocopter Testsieger der Stiftung Warentest und den Platzierten, sind kostenlos und trotzdem von enormer Aussagekraft. So haben wir anhand der Erfahrungen unabhängiger Piloten feststellen können, dass die zwei besten Quadrocopter aus dem Drohnen Test der Stiftung Warentest, je nach zugrunde gelegten Testkriterien, durchaus verdient die Spitze des Testsieger Podestes erklommen haben. Was die Stiftung Warentest dazu bewogen hat, die GoPro Karma auf das Testsieger-Podest zu hieven, weiß nicht einmal der Hersteller des Fluggerätes. Er hat die Reißleine gezogen und wird künftig keine Drohnen mehr produzieren. Die bis dato vorliegenden Erfahrungsberichte sind verheerend und stellen sowohl das Testergebnis, als auch das Testprozedere der Stiftung Warentest infrage.
Viel Spaß beim Lesen der unabhängigen, wenn auch mitunter recht subjektiven Drohnen Erfahrungsberichte. Sind die Erfahrungsberichte zu einem Quadrocopter in großer Anzahl verfügbar, ergibt sich daraus in der Regel ein recht objektives und aussagekräftiges Bild, welches die Kaufentscheidung erleichtern sollte. Lesen Sie dabei bitte auch zwischen den Zeilen und bedenken Sie, dass einzelne Erfahrungswerte fingiert sein können.

Drohnen Testsieger 12/2017: DJI Phantom 4 Pro+

2. Platz: DJI Mavic Pro

3. Platz: GoPro Karma

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Unser Quadrocopter Testsieger 2018

Quadrocopter Testsieger 2018Der Quadrocopter Parrot Bebop 2 eignet sich gleichermaßen für Einsteiger, wie für hochdekorierte Kampfpiloten. Das eingebaute GPS ermöglicht die automatische "Komm nach Haus zu Mami" Funktion und erleichtert die Steuerung bei großer Flughöhe. Auch bei starkem Wind steht die 500g leichte Drohne wie ein Stern am Himmel. Sie fliegt 65 mal höher als es der Gesetzgeber erlaubt und bleibt bei einer max. Horizontalgeschwindigkeit von 18m/s nur knapp unterm Überschallknall. Die Steuerung der Drohne gelingt recht einfach, mit der für Android und iOS zur Verfügung stehenden App "FreeFlight3". Optional ist der Quadrocopter mittels Skycontroller und FPV-Brille zu steuern, wodurch sich Reichweite und Flugvergnügen weiter erhöhen. In der Praxis ermöglicht die 2700mAh starke Batterie eine Flugdauer von gut 20min. Von der Kamera waren nicht nur wir positiv überrascht, sondern auch die zahlreichen Schreiberlinge der uns zur Verfügung stehenden Erfahrungsberichte. Mittels digitalem 3-Achsen-System absolut perfekt stabilisiert, zaubert sie seelenruhige Videos auf Celluloid. Dabei sind die FullHD-Videos der Parrot Bebop 2, besser als die Aufnahmen manch einer 4k Drohne. Die 14 Megapixel großen Fotos können u.a. im RAW-Format gespeichert werden. Ausschlaggebend dafür, den Parrot Bebop 2 Quadrocopter über die Testsieger aus dem Testbericht der Stiftung Warentest 12/2017 zu erheben, waren die ähnlich guten Erfahrungsberichte in hoher Anzahl und das wesentlich bessere Preis-Leistungsverhältnis der unserer Meinung nach besten Drohne 2018. Je nach gewähltem Lieferumfang bekommt man den mit Glasfaser und Grilamid verstärkten Quadrocopter schon für unter 450 EUR. Der standardmäßig verbaute bürstenlose Motor trägt zur Wertstabilität der Drohne bei. Die Ersatzteilversorgung erachten wir als vorbildlich. Für unter 50 EUR bekommt man derzeit einen Zweitakku.

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Drohnen Testvideos im Überblick

Gefahren I Verwendung I Drohnen Testbericht I Testsieger der Stiftung Warentest I bester Quadrocopter 2018 I Drohnen-Haftpflichtversicherung

Die folgenden Drohnen Testvideos wurden von verschiedenen Testpiloten bei Youtube veröffentlicht. Die Testvideos der verschiedenen Quadrocopter bieten einen Eindruck von der Qualität der verbauten Kameras, aber auch von der Flugstabilität der Kameradrohnen. Die Videoqualität der Testvideos können Sie durch Anklicken des Zahnrades erhöhen. Nur so können Sie sich ein Bild von der max. Leistungsfähigkeit der Drohnenkameras machen.

DJI Mavic Pro Testvideo

DJI Phantom 4 pro + Testvideo

GoPro Karma Testvideo

Jamara Payload GPS Altitude FHD Wifi AHP+ Camera

Parrot Bebop 2 FPV Testvideo

Revell Control GPS Quadrocopter Pulse FPV

Yuneec Typhoon Q500 4K Testvideo

Syma X8HW Testvideo

 

Haftpflichtversicherung für Drohnen

Gefahren I Verwendung I Erfahrungsberichte I Drohnen Testsieger der Stiftung WarentestUnser Drohnen Testsieger 2018 I Drohnen Testvideos

Häufig wird im Internet behauptet, die Drohnen-Versicherung sei eine Pflichtversicherung. Oftmals entspringt diese Behauptung den Internetseiten der Versicherungsunternehmen oder deren Klinkenputzern. Wir sind erstaunt darüber, dass auch die Stiftung Warentest den Vertrieb dieser Drohnen-Versicherungen forciert, in dem sie diese auf ihrer Internetseite zu einer zwingend notwendigen Pflichtversicherung erklärt. Von Versicherungslobbyisten wird gerne der §43 Abs. 2 Satz 1 LuftVG zur Begründung einer Drohnen-Pflichtversicherung herangezogen. Die Stiftung Warentest konnte leider keine Quelle für ihre Behauptung benennen. Trotzdem werden wir einen Teufel tun dem zu widersprechen, zumal wir eine Drohnen-Pflichtversicherung begrüßen täten.
Tatsächlich wird im Rahmen der am 7. April 2017 in Kraft getretenen Drohnen Verordnung festgestellt, dass sich die Haft- und Versicherungspflicht für UFOs, durch das in Kraft treten der Drohnen-Verordnung nicht ändert. Luftfahrzeuge unterlägen gemäß § 33 ff. LuftVG der Versicherungspflicht. Punkt, Basta, Aus!
Doch was ist eigentlich ein Luftfahrzeug? Ist eine Drohne ein Luftfahrzeug? Der §1 des Luftverkehrsgesetzes erklärt die Drohne nicht zwingend zum Luftfahrzeug. Dort wird zwar das Flugmodell als Luftfahrzeug ausgewiesen, das unbemannte Fluggerät aber nur bedingt. Wir möchten aus dem §1 des Luftverkehrsgesetzes folgende 2 Sätze zitieren:

"Luftfahrzeuge sind ... sonstige für die Benutzung des Luftraums bestimmte Geräte, sofern sie in Höhen von mehr als dreißig Metern über Grund oder Wasser betrieben werden können." (Anmerkung: Das wären wohl die meisten Drohnen, aber nicht alle...)

"Ebenfalls als Luftfahrzeuge gelten unbemannte Fluggeräte einschließlich ihrer Kontrollstation, die nicht zu Zwecken des Sports oder der Freizeitgestaltung betrieben werden (unbemannte Luftfahrtsysteme)." (Anmerkung: Das Filmen der Nachbarin unter der Dusche mittels Kamera-Drohne, ist unserer Meinung nach eine sportliche Freizeitbeschäftigung!)

Eine Rechtsberatung steht uns nicht zu, aber für uns selbst ziehen wir folgende Schlüsse aus dem modernisierungsbedürftigen § 1 des Luftverkehrsgesetzes:

Für Luftfahrzeuge besteht eine Versicherungspflicht, für Drohnen bis zu einer max. möglichen Flughöhe bis 30m nicht. Drohnen die eine Flughöhe von 30m nicht überschreiten können, sind keine Luftfahrzeuge und somit nicht versicherungspflichtig. Von einer allgemeinen Versicherungspflicht für Drohnen, kann also unserer Meinung nach keine Rede sein. Leider, denn der anzurichtende Schaden ergibt sich eher weniger aus der Flughöhe der Drohne, als vielmehr aus der Masse und der Geschwindigkeit des Fluggerätes.
Auch wenn unserer Meinung nach keine allgemeine Versicherungspflicht für Drohnen aus dem § 1 des Luftverkehrsgesetzes abgeleitet werden kann, so fliegen doch die meisten Quadrocopter, einschließlich der 10 von der Stiftung Warentest getesteten, deutlich höher als 30m. Somit besteht tatsächlich eine Versicherungspflicht für die meisten Drohnen!

Der Gesetzgeber täte gut daran, eine Drohnen-Haftpflichtversicherung für unbemannte Fluggeräte über 100g Abfluggewicht zwingend vorzuschreiben. Durch Mini-Drohnen verursachte Schäden, wie das Umknicken eines Frühblühers, sollten die Eltern des Übeltäters aus eigener Tasche berappen können?! Schwerere Quadrocopter können aber ungleich größere Schäden anrichten, unabhängig davon ob sie aus 100m oder 25m Flughöhe seitlich in das Panoramafenster krachen.

Wichtig: Die oftmals bereits bestehende private Haftpflichtversicherung übernimmt durch Drohnen angerichtete Schäden in der Regel nicht! Mitunter kann man Schäden durch Drohnen optional im Rahmen der Privaten Haftpflichtversicherung mit versichern, muss dann aber einen höheren Beitrag bezahlen. Alternativ kann man auch eine spezielle Drohnen-Versicherung abschließen. Die günstigere Variante ergibt ein Versicherungsvergleich, aber nicht bei uns, denn wir verkaufen keine Drohnen-Haftpflichtversicherungen, wenngleich wir deren Abschluss zumindest als Ehrenpflicht erachten. Ein Fakt (vielleicht der einzige Fakt) sollte an dieser Stelle mal ganz klar herausgestellt werden. Der Drohnenbesitzer haftet für den Schaden, welchen er mit seinem Quadrocopter anrichtet, unabhängig davon ob er versichert ist oder nicht! Ist er nicht versichert, haftet er mit seinem Vermögen und zahlt u.U. obendrein noch eine saftige Strafe.

 

Drohnen Test 12-2017

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